Zisch-Schreibwettbewerb Frühjahr 2016 I

Reise in die Zukunft

Lukas Bednar, Klasse 4c, Johann-Peter-Hebel-Schule, Gundelfingen

Von Lukas Bednar, Klasse 4c, Johann-Peter-Hebel-Schule & Gundelfingen

Fr, 11. März 2016 um 11:19 Uhr

Schreibwettbewerb

Von Lukas Bednar, Klasse 4c, Johann-Peter-Hebel-Schule, Gundelfingen

Neulich, als B. Zetti morgens aus dem Haus trat, traute er seinen Augen nicht: Im Vorgarten stand ein äußerst seltsames Gefährt, eine Art Rennwagen mit Flügeln! Neugierig öffnete B. Zetti eine Tür – und erschrak sogleich mächtig. Denn ein laute Computerstimme sagte zu ihm: "Willkommen! Ich bin Superblitz, die schnellste Zeitmaschine aller Zeiten." Schnell rannte er zum Haus und weckte Betti Z. Sie zog sich an und sie liefen zur Zeitmaschine. Beide blieben keuchend vor ihr stehen. Keiner hatte in seinem Leben so ein Ding gesehen.

B. Zetti fragte zögernd: "Sollen wir in die Zukunft reisen? Dann wissen wir, wie die Zeitung bald gedruckt wird." Sie antwortete: "Wer weiß, was dann alles passieren könnte." Er versuchte sie zu überreden, doch sie wollte nicht. Dann schaffte er es doch.

Vorsichtig stiegen sie in die Zeitmaschine und schlossen die Türen. In der Zeitmaschine gab es viele Knöpfe, mit denen man den Ort und das Datum eingeben konnte. Sie einigten sich auf das Datum und den Ort. Betti Z. gab das Datum ein. Sie wollten in das Jahr 3520. Beide hatten sich darauf geeinigt, dass sie zum Druckhaus der Badischen Zeitung wollten.

Als sie es eingegeben hatten und den roten Knopf zur Bestätigung gedrückt hatten, wurde es schwarz. Beiden wurde es schlecht, und sie mussten die Augen schließen. Als sie die Augen öffneten, sahen sie, dass sie auf einem Parkplatz waren. Schnell stiegen sie aus. B. Zetti nahm die Fernbedienung mit, damit sie die Zeitmaschine steuern konnten.

Plötzlich fuhr ein großer Lkw haarscharf an ihnen vorbei. Erst jetzt bemerkten sie, dass alles von Robotern gesteuert wurde. Hinter ihnen lag eine große Halle. Vor der Halle wurden Lkw mit Papierrollen von Gabelstaplern entladen. Sie eilten zur Halle und nahmen den Eingang. Sie standen vor der Druckmaschine.

Auf einem Schild stand, dass sie 100 000 Zeitungen in der Stunde drucken kann. Betti Z. sagte zu B. Zetti: "100 0 00 Zeitungen in der Stunde ist ja viel! In unserer Zeit schafft sie nur 40000 Zeitungen in der Stunde." Sie schauten sich alles an. Überall waren Roboter, die Artikel schrieben und Informationen sammelten. Sie kamen an einer großen Papierrolle vorbei, und auch dort stand ein Schild. Darauf war geschrieben, dass eine Rolle 1,7 Tonnen wiegt.

B. Zetti lehnte sich erschöpft an die Rolle. Doch plötzlich rollte sie los. Sie rannten vor ihr weg. Die Rolle kam näher. Die Tür war noch zehn Meter entfernt, und auf einem so engen Gang konnte man nicht ausweichen. Die Rolle kam immer näher. Schnell hechteten sie zur Tür hinaus. Sie hörten etwas laut krachen. B. Zetti sagte: "Zum Glück haben wir die Fernbedienung." Sie hörten laute Sirenen.

B. Zetti holte die Fernbedienung aus der Tasche und drückte auf den Knopf, um die Zeitmaschine zu holen. Doch nichts geschah. Viele Roboter kamen und sprachen miteinander. Er drückte ein zweites Mal auf den Knopf: Endlich kam die Zeitmaschine. Schnell setzten sie sich hinein und gaben Ort und Datum ein. Es wurde wieder schwarz, und sie mussten die Augen schließen. Als sie die Augen öffneten, standen sie wieder vor ihrem Haus.

Schnell schoben sie die Zeitmaschine in die Garage. Betti Z. meinte: "Morgen bringen wir sie zum Verschrotten." Das war natürlich nur ein Witz. Denn die beiden wollten noch mehr Zeitreisen erleben. B. Zetti und Betti Z. waren sehr erschöpft. Darum legten sie sich hin. Als sie schliefen, hatten sie wilde Träume von rollenden Papierrollen.