Interview mit Bert Kaempferts aältester Tochter Marion

"E und U wachsen zusammen"

Daniel Gramespacher

Von Daniel Gramespacher

Mo, 06. April 2009 um 17:23 Uhr

Rock & Pop

Bert Kaempfert gilt als Deutschlands international bedeutendster Komponist populärer Unterhaltungsmusik. In Schopfheim soll die Musik des genialen Autors, Arrangeurs und Bandleaders am Ostersonntag wieder aufleben.

Ohne die Unterstützung von Bert Kaempferts ältester Tochter wäre das Projekt nicht möglich. Daniel Gramespacher hat mit Marion Kaempfert, die als Musikproduzentin in London und Cham (Schweiz) lebt, über den Sound ihres Vaters, Hu-hu-Titel, die U-Musik in Deutschland und Erinnerungen an Stars gesprochen.

BZ: Von Ihrem Vater stammt das Zitat "Meine Musik sagt alles, was ich zu sagen habe." Würden Sie es mit Ihrem Vater halten, dürften Sie kein Interview geben.
Marion Kaempfert: Mein Vater mochte keinen Medienrummel; er hatte gern seine Ruhe und war am liebsten beim Angeln. Er gab nicht gerne Interviews. Ich tue mich da leichter, Medienkontakte gehören zu meinem Beruf als Produzentin und Musikverlegerin.

BZ: Die Schopfheimer wollen ihrem großen Vorbild möglichst nahe kommen. Die Originalnoten gibt’s aber nicht zu kaufen. Was hat Sie bewogen, das Material zur Verfügung zu stellen?
Kaempfert: Ich kenne Jürgen Faißt, einen der beiden Initiatoren. Die haben Ähnliches schon früher gemacht. Ich finde es fabelhaft, wenn sich eine so große Gruppe von Menschen zusammentut, um die Musik meines Vaters aufzuführen. Musik machen ist gut für Geist und Seele, und vielleicht bringt ein solches Projekt mehr Menschen dazu, selber ein Instrument zu spielen. Wir haben die Partituren bisher ...

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