Beste Rahmenbedingungen für spielerisches Lernen

Herbert Frey

Von Herbert Frey

Mi, 18. September 2019

Rümmingen

Nach dem Neubau ist nun auch die Modernisierung der alten Räume des Kinderhauses abgeschlossen / Einweihungsfest am Samstag.

RÜMMINGEN. Von einem "Kinderparadies" war die Rede, als der Gemeinderat am Montag gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen Rundgang durch den Erweiterungsbau beim Kinderhaus sowie durch die modernisierten Räume im Altbau unternahm.

Der Neubau, komplett in Holzbauweise erstellt, docke über einen transparenten Zwischentrakt an das bestehende Gebäude an, erläuterte Architekt Rolf Bühler. Eine Mensa mit Küche, in der künftig alle Kinder frühstücken und speisen können, ein Gruppenraum mit Spielecken, Schlafraum, sanitäre Anlagen, Personalräume, Garderobe und Elternecke – alles präsentierte sich hell, geräumig und wohldurchdacht. Fertiggestellt wurde der Neubau bereits im Frühjahr dieses Jahres. In den Sommerferien nun sei der zweite Bauabschnitt umgesetzt worden, informierte Bürgermeisterin Daniela Meier. Dabei habe man die Standards an die des neuen Gebäudes angepasst. Vor allem die leistungsfähigen Akustikdecken würden vieles erleichtern, so die Auskunft. Als sehr gelungen empfanden die Besucher auch die Umwandlung der Nebenräume in Atelier, Bibliothek und Werkstatt, die nun auch vom Flur aus zugänglich sind.

Die panoramaartigen Ausblicke durch bodentiefe Fenster ins Grüne prägen die Atmosphäre im Kindergarten, dessen Farbkonzept auch im Innern viel Wert auf Grün legt. Der Außenbereich bietet Naschgarten, Werkstatt und eine Bobbycar-Rennstrecke, die natürlich am Samstag, 21. September, wenn zum Tag der offenen Tür eingeladen wird, rasant eingeweiht wird. Um 11 Uhr beginnt die Einweihungsfeier, die vor allem für die kleinen Gäste viel Kurzweil bietet.

Daniela Meier freute sich, dass der finanzielle Rahmen wohl nicht überschritten wird. Für den zweiten Bauabschnitt werde man mit den kalkulierten 129 000 Euro auskommen, informierte sie in der anschließenden Gemeinderatssitzung. In Neubau und Außengelände investierte die Gemeinde, die nun 110 Kindern einen Betreuungsplatz bieten kann, 1,2 Millionen Euro, wobei 147 000 Euro über Fördergelder abgedeckt sind.