Saisonende für Offenburg und Hohberg

Benedikt Hecht

Von Benedikt Hecht

Do, 18. Februar 2021

Tischtennis

Deutscher Tischtennis-Bund bricht die Runde von der zweiten Bundesliga an abwärts ab.

Wirklich überraschend kommt die Entscheidung des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) nicht: Die aktuelle Runde wird von der zweiten Bundesliga bis zur Oberliga abgebrochen. Bereits zuvor hatte Tischtennis Baden-Württemberg (TTBW) vermeldet, dass von der Badenliga abwärts die Saison 2020/21 abgebrochen und annulliert wird. So wird die Situation nun auch auf DTTB-Ebene gehandhabt.

"Die Spielzeit 2020/21 wird in diesen Ligen für ungültig erklärt und damit so behandelt, als hätte sie nicht stattgefunden", schreibt der DTTB in seiner Mitteilung. Für die Zweitligafrauen der DJK Offenburg und die Regionalligaspieler der TTSF Hohberg ist die Saison damit beendet. Lediglich die Spielzeiten der Tischtennis-Bundesliga der Männer sowie der ersten Liga bei den Frauen können nach derzeitigem Stand noch zu Ende geführt werden. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns halte die DTTB-Spitze eine "zeitnahe Fortsetzung des Mannschaftspielbetriebs nicht mehr für möglich", schreibt der Bundesverband.

"Das Präsidium hat sich diese Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht, aber sie ist aus unserer Sicht unumgänglich gewesen", sagt die für den Leistungssport zuständige DTTB-Vizepräsidentin Heike Ahlert. "Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass wir die im November beschlossene Einfachrunde zu Ende spielen können, und sei es mit Blockspieltagen."

Für die Spielklassen von den zweiten Bundesligen bis zu den Oberligen gibt es nach dem Präsidiumsbeschluss in der Spielzeit 2020/21 weder eine Abschlusstabelle noch Auf- und Absteiger. In der neuen Saison könnten die Mannschaften unabhängig von ihrer aktuellen Platzierung wieder in derselben Spielklasse antreten. Die Wertung der bisher absolvierten Einzel für die Berechnung des Tischtennis-Ratings (TTR) soll von der Annullierung allerdings unberührt bleiben.

"Unser Blick richtet sich jetzt in die Zukunft", so Ahlert und meint dabei sowohl den Mannschafts- als auch den Einzelspielbetrieb. Gleichzeitig prüfen der DTTB und die Landesverbände Alternativangebote für die kommende Zeit.