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dpa

Von dpa

Mi, 25. März 2020

Sonstige Sportarten

Hörmann in Quarantäne — Kein Schluchseelauf — Petersen musiziert — Machtkampf beim HSV

OLYMPIA

Hörmann in Quarantäne

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, hat sich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Der Sohn des 59 Jahre alten Sportfunktionärs war auf das Coronavirus positiv getestet worden. "Am Montagnachmittag erhielt mein ältester Sohn sein Ergebnis mit positivem Testergebnis", bestätigte Hörmann. "Aufgrund unserer räumlichen Nähe vor einer Woche bin ich somit bis zum 30. März in vorsorglicher Quarantäne."
Eine Beeinträchtigung der Amtsgeschäfte für den DOSB gebe es dadurch nicht. "Nein, weil alle operativen Themen wie immer vom Vorstandsteam unter der Führung von der Vorstandsvorsitzenden Veronika Rücker erledigt werden", erklärte Hörmann.

VOLKSLAUF

Kein Schluchseelauf

Überraschend kommt die Absage der Traditionsveranstaltung nicht: Der Schluchseelauf, größter Volkslauf im Schwarzwald (18,2/10,4 km) mit jährlich mehr als 3000 Startern, kann aufgrund einer Verordnung der Landesregierung am 10. Mai nicht ausgetragen werden. Ein Novum in der 35-jährigen Geschichte des Laufes. "Die Absage ist aufgrund der Situation unumgänglich", sagt OK-Chef Hartwig Potthin, "wir bedauern das sehr. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung haben jedoch Vorrang". FUSSBALL

Petersen musiziert

Nils Petersen bringt sich während der Corona-Pause in der Bundesliga selbst das Spielen eines Musikinstruments bei. "Aktuell lese ich ein Buch, wo ich mir selber Piano beibringe", sagte der Stürmer des SC Freiburg während einer Videoschalte im "Tigerenten Club" im SWR. Er habe auch ein Piano daheim. Ansonsten probiert der 31-Jährige, die Zeit ohne Mannschaftstraining so gut es geht durchzuplanen: "Ich stehe früh auf, mache Frühstück, mein Sportprogramm." Der Sportclub hat seinen Spielern ein Spinning Bike zur Verfügung gestellt. Aber er versuche vor allem, draußen Sport zu treiben. "Wir haben einen Wald direkt vor der Tür."

Machtkampf beim HSV

Mäzen Klaus-Michael Kühne setzt im Machtkampf an der HSV-Spitze auf einen Personalwechsel beim Hamburger Fußball-Zweitligisten. "Ich hoffe es", sagte der 82-Jährige dem Online-Auftritt der Zeit auf die Frage, ob es in absehbarer Zeit zu einer personellen Neuaufstellung beim HSV kommen werde. Seiner Meinung nach solle Marcell Jansen bei der möglichen Neubesetzung des AG-Vorstands eine Rolle spielen, hieß es weiter.
Wie Hamburger Medien berichteten, soll es in den vergangenen Wochen zu einem Kompetenz-Streit zwischen Vorstandsboss Bernd Hoffmann (57) und Sportvorstand Jonas Boldt (34) gekommen sein.