SPORT(VOR)SCHAU

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Sa, 09. März 2019

USC Eisvögel

Letztes USC-Heimspiel vor den Playoffs

In Sachen Vermarktung, Leistungsstärke und Medieninteresse ist die Fußball-Bundesliga der Männer so weit von der Basketball-Bundesliga der Frauen entfernt wie die Erde vom Mond, also 384 400 Kilometer. Aber in einem Punkt sind beide Ligen gleichauf. Seit der vergangenen Saison werden bei den Korbjägerinnen alle Partien der letzten beiden Spieltage zeitgleich angepfiffen, so wie es in der Fußball-Bundesliga der Männer seit Jahrzehnten der Fall ist. Damit wird Chancengleichheit erreicht. Deshalb beginnt das letzte Hauptrunden-Heimspiel der Frauen des USC Freiburg an diesem Samstag – wie alle anderen vier Partien der Liga – eine halbe Stunde früher als üblich, also schon um 19 Uhr. Dann ist der Tabellenzweite BC Marburg in der Unisporthalle zu Gast. Das Team aus Mittelhessen spielt seit etwa drei Jahren beinahe in der gleichen Besetzung. In dem Team stehen vier deutsche A-Nationalspielerinnen, einige Nachwuchsnationalspielerinnen und ein paar ausländische Profis, die überwiegend auch schon einige Jahre in Marburg aktiv sind. Das Team von Trainer Patrick Unger war über weite Strecken der Saison Tabellenführer, was auch daran lag, dass es als eingespielte Einheit auftritt. Beim USC ist der Einsatz von Centerin Audrey-Ann Caron-Goudreau (Schienbeinverletzung) noch nicht gesichert. Sowohl die Eisvögel als auch Marburg haben die Playoffs bereits erreicht und sich zudem für das Pokalturnier Top Four qualifiziert.