Fußball

FC Basel erlebt im Pokal 2:6-Debakel gegen Zweitligist Winterthur

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Do, 18. Februar 2021 um 18:41 Uhr

FC Basel

Der FC Basel hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Im Pokal werden die FCB-Fußballer zuhause von Zweitligist FC Winterthur gedemütigt. Wackelt nun der Stuhl von Trainer Ciriaco Sforza?

"Desaströs" und "himmeltraurig" war's für die bz Basel, "einen Auftritt, der an Arbeitsverweigerung grenzt", erlebte die Basler Zeitung, "eine Mannschaft, die nur noch ein Schatten ihrer selbst ist", sah Radio Rot-Blau: Der FC Basel ist mit der historischen 2:6- Pleite im Cup-Achtelfinale gegen den Challenge-Ligisten FC Winterthur im St.-Jakob-Park an einem Tiefpunkt angelangt. Von einer "extremen Negativspirale", in die das Team geraten sei, sprach Valentin Stocker. Und der FCB-Kapitän kann wohl nur Cheftrainer Ciriaco Sforza gemeint haben, als er schon zur Pause (0:2) im Fernsehen SRF konstatierte: "Die haben ein Konzept, wir nicht – nach vorne."

Nach dem "Katastrophenabend" (so Sforza) vom Mittwoch – Pajtim Kasami und Gonçalo Cardoso trafen zum 1:5 und 2:5 – und vor dem Liga-Heimspiel gegen den FC Lausanne-Sport am Samstag (20.30 Uhr) demonstrierte der Bankchef Durchhaltewillen: "Ich gehe mit den Spielern zusammen durch diese Krise." FCB-Besitzer Bernhard Burgener lehnte am Donnerstag "eine einseitige Schuldzuweisung" ab und hielt fest: "Ciriaco Sforza ist und bleibt unser Trainer."

In der Europa League in den Playoffs hängengeblieben, in der Schweizer Super League als Zweiter schon 16 Punkte hinter Meister YB Bern (und ebenfalls 16 vor Schlusslicht Vaduz), nun das Pokal-Aus: Der FCB ist frühzeitig an den selbstgesteckten Saisonzielen gescheitert. Es geht jetzt nur mehr um Rang zwei oder drei als Ticket für die Qualifikationsspiele zur neuen Europa Conference League.