Relative Ruhe am Rheinknie

Winfried Dietsche

Von Winfried Dietsche

Fr, 14. Februar 2020

FC Basel

FC Basel muss nachlegen / Schlusslicht Thun ist zu Gast.

BASEL (-di). Dass der FC Basel mit dem 4:0-Erfolg beim FC Zürich eine Serie von drei Super-League-Partien ohne Punkte gestoppt hat, trübt nicht Trainer Marcel Kollers Realitätssinn. In den eineinhalb Jahren, die er beim FCB ist, habe im Club Unruhe geherrscht, und er glaube nicht, "dass nun nach einem Sieg Ruhe ist", so der Stoiker nach dem Schweizer Fußball-Klassiker. Karl Odermatt, FCB-Legende und -Verwaltungsrat, hatte nach der 0:2-Pleite bei Berns Young Boys im Studio von Telebasel den Coach sowie den Stürmer Kemal Ademi – mit ihm sei der FCB "ein Spieler weniger" gewesen – kritisiert und Sportchef Ruedi Zbinden beim Teleclub Odermatts öffentliche Attacke gerügt.

"Es ist jetzt nicht alles gut, so wie davor auch nicht alles schlecht war", bemühte sich Dreifachtorschütze Fabian Frei um eine Einordnung des Sieges in Zürich. Wissend, dass für den Tabellendritten nun daheim gegen Schlusslicht FC Thun eine Bestätigung unerlässlich ist. Ricky van Wolfswinkel, der nach einem Eingriff am Gehirn sein Comeback gegeben hat, muss laut FCB auf Anraten der Ärzte nun noch mal vier Wochen kürzertreten.

Super League (22. Spieltag): FC Basel – FC Thun, Samstag, 19 Uhr, St.-Jakob-Park