Die Routine des TC Ettenheim setzt sich durch

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Von Ralph Furtwaengler & BZ-Redaktion

Di, 21. Mai 2019

Tennis

Im Derby der 1. Bezirksliga gewinnen die Frauen aus der Rohanstadt deutlich gegen das junge Team der TSG Lahr/Emmendingen.

TENNIS 1. Bezirksliga. Das Derby zwischen den Frauenteams der TSG Lahr/Emmendingen und des TC Ettenheim wurde zu einer überraschend deutlichen Angelegenheit für die routinierten Ettenheimerinnen. Die Männer des TC Ettenheim sind am dritten Spieltag nur knapp am dritten Saisonsieg vorbeigeschrammt, während die zweite Mannschaft der TSG Lahr/Emmendingen mit einem hohen Erfolg den ersten Saisonsieg feierte.

Frauen: TSG Lahr/Emmendingen - TC Ettenheim 1:8 (rfu/jsc). Die erfahrenen TCE-Spielerinnen zeigten dem jungen TSG-Team in den meisten Einzeln ihre Grenzen auf. Für die TSG hielt Klara Schneiderchen im Spitzeneinzel gegen Kerstin Schwendenmann zwar gut dagegen, verlor am Ende dennoch in zwei Sätzen mit 4:6, 5:7. Ihr großes Talent bewies an Position fünf die erst 15-jährige Pauline Kimpel, die gegen Sabine Knobel den einzigen Einzelpunkt für die TSG gewann.
"Die Liga ist eine bunte

Mischung – und wir

sind mittendrin."

Hernan Valenzuela
Die restlichen vier Einzel gingen aber sehr deutlich an die Ettenheimer Frauen, die folglich mit einer 5:1-Führung in die Doppelbegegnungen gingen und sich hier nochmals steigerten. Dank ihrer großen Routine gewannen die Ettenheimer Paare alle drei Doppel glatt in zwei Sätzen, so dass das Derby am Ende mehr als deutlich an die weiter ungeschlagenen TCE-Frauen ging. Während die Erfolgsserie für die TSG Lahr/Emmendingen damit zunächst beendet ist, darf der Oberliga-Absteiger weiterhin von einer Topplatzierung träumen. TSG-Cheftrainer Hernan Valenzuela stellte hinterher fest: "Die erste Bezirksliga der Frauen ist eine bunte Mischung: Es gibt einige schwache Teams, aber auch andere wie der TC Ettenheim oder der TC Mengen, die aus der Oberliga gekommen sind – und wir sind mittendrin."

Kompakt: Schneiderchen – Schwendenmann 4:6, 5:7; Schneider – Furtwängler 0:6, 1:6; Wischeropp – Formanová 1:6, 1:6; Schettler – Krämer 0:6, 1:6; Kimpel – Knobel 6:1, 6:3; Bonath – Köbele 2:6, 0:6; Schneiderchen/Kimpel – Schwendenmann/Furtwängler 4:6, 1:6; Wischeropp/Schettler – Formanová/Knobel 1:6, 0:6; Schneider/Bonath – Krämer/Köbele 0:6, 0:6.

Männer: TSG Lahr/Emmendingen II – TC Müllheim 8:1 (jsc). Die Oberliga-Reserve der TSG feierte in Emmendingen einen klaren Heimerfolg gegen Müllheim. So einseitig wie es das blanke Ergebnis suggeriert, war die Partie indes nicht: Vier der fünf Einzel entschieden die Gastgeber erst im Match-Tiebreak für sich. "Das Ergebnis klingt eindeutig, aber es war ein hartes Stück Arbeit", gab denn auch TSG-Cheftrainer Hernan Valenzuela zu Protokoll. Die Lahrer haben aber Selbstvertrauen getankt und rechnen sich auch beim anstehenden Gastspiel beim TC Schönberg II etwas aus.

Kompakt: Kiesenhofer – Seib 6:0, 3:6, 10:6; Trenkle – Kuny 7:5, 5:7, 10:8; Siegel – Tröndlin 6:2, 6:1; Welte – Rutishauser 6:1, 6:2; Faißt – Petersen 3:6, 7:6, 10:8; Marquez Espinosa – Billich 4:6, 6:2, 10:5; Kiesenhofer/Trenkle – Seib/Kuny 7:5, 6:1; Siegel/Faißt – Tröndlin/Rutishauser 3:6, 6:3, 5:10; Welte/Marquez Espinosa – Petersen/Billich 6:1, 6:0.


TC Schallstadt-Wolfenweiler - TC Ettenheim 5:4 (rfu). Der Gastgeber ersetzten die Topspieler Tanner und van der Merve durch den starken Schweizer Rony Martin und den Routinier Gilles Gottie. Der TCE musste ohne seine Nummer eins Richard Pavluv auskommen. So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit spannenden Höhepunkten. Im Einzel holte Andy Vogel gegen Christian Bürgi überraschend den dritten Einzelpunkt für die Ettenheimer. Trotz eines 2:6-Rückstands im Match-Tie-Break ging dieses Match an die Nummer fünf des TCE. Zuvor hatten Maxim Sosnovski und Marco Basler wie erhofft für den TCE gepunktet. So ging es mit 3:3 in die Doppel. Je ein Doppel ging glatt an Schallstadt und Ettenheim, so fiel die Entscheidung im zweiten Doppel zwischen Rony Martin/Moritz Klimpel und den Ettenheimern Etienne Volkmer/Marco Basler. Hier ging es in den Match-Tie-Break, dieses mal mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber, die sich mit 10:8 die Partie und den Gesamtsieg holten.

Kompakt: Martin – Volkmer 6:1, 6:2; Born – Sosnovski 4:6, 4:6; Gottie – Petrovan 6:0, 6:1; Nickel – Hagen 6:4, 6:1; Bürgi – Vogel 6:1, 3:6, 8:10; Klimpel – Basler 3:6, 1:6; Gottie/Nickel – Petrovan/Hagen 6:2, 6:0; Martin/Klimpel – Volkmer/Basler 6:0, 5:7, 10:8; Born/Bürgi – Sosnovski/Vogel 1:6, 4:6.