Mit Karacho ins Derby?

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mi, 02. Oktober 2019

Ringen

RKG-Ringer sind am Feiertag Außenseiter gegen Adelhausen.

FREIBURG (gg). Wären die Ringer Autos, wäre es ein Duell Mittelklasse- gegen Sportwagen, wenn am Donnerstag (17 Uhr/Festhalle St. Georgen) die RKG Freiburg zum südbadischen Derby auf den TuS Adelhausen trifft. Die Gäste aus Rheinfelden zählen zu den vier besten Mannschaften der dreigeteilten Bundesliga, die Breisgauer haben den Anspruch, zu den Mittelfeldteams zu gehören.

Deshalb ist ihr Ziel auch erst mal, eine kampfstarke und aus zehn erstligatauglichen Athleten bestehende Mannschaft auf die Matte zu schicken. Beim 18:15-Erfolg zum Saisonstart gegen Riegelsberg war das nicht gelungen. Der Lette Armands Zvirbulis hatte eine Hautveränderung (sogenannter Ringerpilz), aber kein Attest – also hatte sein Gegner die vier Mannschaftspunkte kampflos erhalten. "Wir gehen davon aus, dass das dieses Mal nicht so sein wird", sagt RKG-Coach Luigi Tascillo. Und ob es Krasimir Krastanov dieses Mal schafft, auf die erforderlichen 61 Kilo abzutrainieren, wird sich spätestens auf der Waage zeigen.

Normalerweise ist der "Sportwagen" TuS Adelhausen nicht zu bremsen von der RKG-Auswahl. Aber wer weiß schon, ob er nicht mal einen Defekt erleidet? Auf alle Fälle sollten es die Freiburger besser machen als in der vergangenen Saison. Damals verloren sie in der Dinkelberghalle mit 0:28 Mannschaftspunkten und daheim gar mit 0:40. Denn die Breisgauer hatten zuhause statt der laut Regeln erforderlichen sechs deutschen Ringer lediglich fünf aufgeboten. Das hatte zur Folge, dass aus dem Resultat von 2:28 auf der Matte eine peinliche 0:40-Niederlage am Grünen Tisch wurde.