Skicross

Interview mit Daniela Maier vom SC Urach

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Do, 02. Februar 2017

Ski Alpin

mit Skicrosserin Daniela Maier vom SC Urach, die sich beim Heim-Weltcup auf dem Feldberg pudelwohl fühlt in der Rolle der Jägerin.

SKICROSS. Sie gilt als Entdeckung des Jahres in der Skicross-Szene. Daniela Maier vom SC Urach ist weltoffen und doch heimatverbunden, ebenso schlagfertig wie nachdenklich. Beim Weltcup-Auftakt im französischen Val Thorens fuhr sie im Final-Heat der besten Vier sensationell auf Rang drei. Bei der Skicross-Weltcup-Premiere auf dem Feldberg zählt Maier am Wochenende zum Kreis der Favoritinnen. BZ-Redakteur Johannes Bachmann unterhielt sich mit der 20-Jährigen über Schutzengel, kindliche Kurvenjagden im Tannenwald und Wu-Tangs auf dem Seebuck.

BZ: Sie haben einen tollen Schutzengel. Wie oft sind Sie in diesem Winter schon bei Rennen ins Fangnetz gestürzt?

Maier: Einmal so richtig heftig bei einem Trainingslauf im Montafon. Dann hab’ ich mal das Netz touchiert. Und dann gibt es Tage im Training, an denen einfach die Luft raus ist, da bin ich ein bisschen unkonzentriert. Und zack, lieg’ ich da. Zum Glück fallen die Stürze glimpflich aus.

BZ: Kennen Sie keine Angst?

Maier: Angst ist das falsche Wort. Ich hab’ viel Respekt. Das braucht man. Ich darf den Schutzengel nicht überfordern.

BZ: Skicross ist ein Risikosport. Bei der Hakelei vier gegen vier kann man sich gegenseitig über den Haufen fahren.

Maier: Körperkontakt gehört in diesem Sport dazu. Wir Skicrosser sind alle sehr gute Skifahrer, da kommt das mit dem Über-den-Haufen-Fahren eher selten vor.

"Wenn es zu riskant wird,

zieh’ ich den Kürzeren, bevor

was Schlimmes passiert."

Maier über das Verletzungsrisiko BZ: Dennoch passieren schwere Unfälle. Die Schwedin Anna Holmlund gewann den Weltcup-Auftakt, stürzte beim Training in Innichen und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Wie geht es ihr?

Maier: Die letzten ...

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