Triumphe trotz hoher Ausfallquote auf hängender Piste

Martin Siegmund

Von Martin Siegmund

Mi, 12. Februar 2020

Ski Alpin

Pirmin Burger und Leo Scherer feiern im österreichischen Damüls einen Riesenslalom-Doppelsieg in den Schülerklassen U 14 und U16.

DAMÜLS (masi). Das vom schwäbischen Ausrichter TSG Eislingen gewohnt souverän organisierte gemeinsame Rennwochenende der baden-württembergischen Skiverbände um den Leki-Pokal im Vorarlberger Skiort Damüls, lockte bei besten Bedingungen rund 180 Starter der alpinen Schülerklassen auf die Piste. Landeskaderathlet Pirmin Burger von der SZ Elzach setzte sich auf dem schwierigen Riesenslalom-Kurs, der mit Laufzeiten von knapp einer Minute und mehr die Rennläufer konditionell forderte, mit Laufbestzeit an die Spitze des Feldes. Knapp vier Zehntelsekunden dahinter blieb U-14-Landesmeister Leo Scherer vom SC Münstertal in Schlagdistanz, gefolgt von Paul Hartmann (TuS Gutach). Während fast fünfzig Rennläufer auf der steilen Piste schon im ersten Durchgang scheiterten, ließen sich Burger und Scherer nicht beeindrucken und sicherten für den Skiverband Schwarzwald die ersten Plätze in der U16- und der U14-Klasse. Paul Hartmann fiel zwar noch im Gesamtranking auf Platz sieben zurück, wurde aber trotzdem Zweiter in der jüngeren Klasse.

Moritz Wiesler (SC Münstertal) festigte seine Top-Position im baden-württembergischen Ranking und wurde Dritter der U14. Bei den Mädchen erkämpften sich Emilia Broglin (ST Freiburg) und Stefanie Gfrörer (SC Menzenschwand) mit den U16-Plätzen sieben und acht (Gesamtwertung 10. und 11.) die besten Platzierungen für das Schwarzwälder Team. Finja Mangler (SC Todtnauberg) und Lena Jehle (SC Wehr) wurden Elfte und Zwölfte.

Deutlich besser als im Riesenslalom lief es für die SVS-Starterinnen im Slalom. Die Landes-Vizemeisterin in dieser Disziplin, Alessia Panduritsch vom TuS Gutach, musste sich wie schon im Meisterschaftsrennen im Januar nur der Schwäbin Laura Muro geschlagen geben. Gut zwei Sekunden dahinter lieferte Kaderfahrerin Stefanie Gfrörer zwei sehr gute Durchgänge auf der schwierigen, einseitig hängenden Wallisgaden-Piste und raste souverän auf den fünften Platz. Mit 1,5 Sekunden Vorsprung führte Leo Scherer nach dem ersten Durchgang. Doch der schwierige Kurs verzieh keine Fehler, Scherer fädelte im Finale, das Ziel vor Augen ein und schied ebenso wie Teamkollege Moritz Wiesler aus. Max Kiefer nutzte seine gute Ausgangsposition und sicherte sich mit Laufbestzeit den Tagessieg.

Pirmin Burger kam kurz dahinter auf den zweiten Rang. Paul Gfrörer (SC Menzenschwand) unterlief nach sechstbester Laufzeit zum Auftakt ein Fahrfehler im Finaldurchgang, er rettete sich aber noch auf Platz acht der U16. Paul Hartmann verbesserte sich von Rang acht auf Platz sechs in der Gesamtwertung und wurde Zweiter der U14.