Fußball-Bundesliga

2500 SC-Freiburg-Fans reisen zum Auswärtsspiel nach Berlin

David Weigend

Von David Weigend

Fr, 18. Oktober 2019 um 09:06 Uhr

SC Freiburg

Nach drei Siegen in den bisher drei Auswärtsspielen dieser Saison reist der SC Freiburg mit viel Selbstvertrauen zur Partie beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin. Trainer Streich erwartet einen lauten Empfang.

Der Gästeblock im Stadion an der Alten Försterei ist ausverkauft – 2500 SC-Fans werden ihren Verein bei seinem Gastspiel am Samstag bei Union Berlin (15.30 Uhr/Sky) unterstützen. Auch sonst erwartet SC-Trainer Christian Streich, dass es sehr laut wird: "Da wird einiges auf uns zu kommen. Sie werden mit aller Macht versuchen, dieses Heimspiel zu gewinnen."

Naturgemäß wollen die Freiburger dies verhindern und ihre komfortable Tabellensituation (Rang vier) ausbauen. Abgesehen von Verteidiger Lukas Kübler, der nach einem Zusammenprall im Training am Dienstag am Kniegelenk operiert wurde und für längere Zeit ausfällt, stehen Streich alle Spieler zur Verfügung.

Späte Rückkehr der Freiburger Nationalspieler ins Training

Die elf Profis, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren, sind gesund zurückgekehrt. Philipp Lienhart, der zuletzt unter Nackenschmerzen litt und gegen Dortmund (2:2) ausfiel, konnte wieder normal trainieren. Auch, was den Einsatz von Nicolas Höfler angeht, ist Streich zuversichtlich. Höfler hatte sich im Testspiel gegen Karlsruhe (1:0) eine Zehenverletzung zugezogen und musste danach einige Tage pausieren.

"Aber die Physiotherapeuten haben mit ihm gut gearbeitet, so dass er diese Woche wieder trainieren konnte." Ob es für einen 90-minütigen Einsatz reicht, wird sich zeigen – als Alternative steht Mike Frantz bereit. Die elf Freiburger Nationalspieler sind größtenteils erst Mitte dieser Woche zurückgekehrt. Italiens Nationalspieler Vincenzo Grifo und U-21-Nationalspieler Nico Schlotterbeck bekamen am Donnerstag frei. Sie sollen heute individuell auf die Partie vorbereitet werden. Amir Abrashi erlitt im Training am Donnerstag bei einem Zusammenprall mit Nils Petersen eine Platzwunde am Kopf, die genäht werden musste. Sein Einsatz ist jedoch ungefährdet.