Pilze bereichern kargen Speisezettel

Jutta Binner-Schwarz

Von Jutta Binner-Schwarz

Sa, 20. Oktober 2012

Stühlingen

Bis 1945 war das Pilze sammeln in unserer Region relativ unbekannt / Sammelleidenschaft kann ansteckend sein.

STÜHLINGEN. Pilzsucher sind Glückspilze! Es braucht nicht viel, um sie fröhlich zu stimmen. Wenn ihnen Pfifferlinge aus dem Unterholz entgegenleuchten, sind sie zufrieden. Finden sie gar Steinpilze, schütten sie eine nicht unerhebliche Menge an Endorphinen aus. Seltene Frühlingsmorcheln sorgen für helle Begeisterung.

"In meiner Kindheit schwammen im Mai in der Soße viel mehr Morcheln als Fleisch. Mein Vater hatte einen geheimen Platz, der unsere Speisekarte jahrelang bereicherte," erzählt eine einheimische Pilzliebhaberin. Welch ein Luxus, denkt man an die kleinen Stückchen, die heute edle Gerichte für teures Geld verfeinern! Bis 1945 war das Pilzesammeln in unserer Region relativ unbekannt.

Pilze bereicherten Speisezettel
Es waren die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen, die nach dem Krieg die hiesigen Wälder durchstreiften und sich über reiche Beute freuten. Pilze ...

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