Aufführungen

„Eurotopia“: Das Theater Freiburg macht sich für Europa stark

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mo, 06. März 2017

Theater

Sieben internationale Künstlerteams im Großen Haus des Freiburger Theaters.

Es ist in der politischen Landschaft ja eher von Eurokalypse die Rede. Buchstäblich. Der Niedergang Europas, dieser nach dem Zweiten Weltkrieg geborenen großartigen Friedensordnung zwischen den Völkern bei freiem Handelsverkehr und Wahrung ihrer kulturellen Vielfalt, wird herbeigeredet. Propagandistisch heraufbeschworen von Kräften, die – aus politischem Kalkül weniger als aus Überzeugung – auf Renationalisierung und Abschottung setzen. Umso besser passt ein Projekt wie das des Theaters Freiburg in diese Landschaft. Auch wenn es diejenigen, die Frankreich den Franzosen und Deutschland den Deutschen "zurückgeben" wollen, nicht erreichen wird. "Eurotopia" ist das Gegenteil von Eurokalypse. An vier Wochenenden will sich das Theater Freiburg mit allen seinen Mitteln für Europa starkmachen – und zeigt damit noch einmal, wie und wofür es in den Jahren von Barbara Mundels Intendanz positioniert hat, unter der Leitfrage: "In welcher Zukunft wollen wir leben?"

Dass Europa, diese konkret schwer fassbare und deshalb auch immer wieder einfach zu desavouierende ...

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