Unter der Hebebühne und hinterm Steuer

Nela Sigmund, Hannah Stahr,

Von Nela Sigmund, Hannah Stahr &

Fr, 24. November 2023

Zisch-Texte

Große Reifen, bunte Knöpfe, bequeme Sitze: Beim Aktionstag im Autohaus Schmolck in Emmendingen durften Schüler der Carl-Friedrich-Meerwein-Grundschule hinter die Kulissen schauen.

Am 26. Oktober sind wir, die Klasse 4c der Carl-Friedrich-Meerwein Grundschule, zum Autohaus Schmolck nach Emmendingen gegangen. Dort arbeiten 300 Mitarbeiter, davon 80 Auszubildende. Als wir da waren, kam schon der Fotograf von der Zeitung. Dann begrüßte uns der Marketingleiter Michael Gleichauf, der uns das Gebäude gezeigt hat.

Es gab viele coole Autos. Wir haben die Waschanlagen angeschaut und durften sogar hineingehen, das war sehr aufregend. Anschließend führte er uns durch das Ersatzteillager und wir durften mit einem Scanner alles prüfen und konnten dadurch feststellen, dass alle Schrauben noch da sind. Das Ersatzteillager ist fast ein Labyrinth. Im Reifenlager gibt es superhohe Regale mit supervielen Reifen. Eine von einem Mitarbeiter gesteuerte Maschine sortierte die schweren Reifen. Vom Reifenlager kann der Reifen über einen Aufzug zur Werkstatt gerollt werden. Hier werden die Reifen für Kunden gewechselt.

Die Werkstatt war auch interessant. Wir sahen da viele kaputte Autos, die gerade repariert wurden. Auch cool war, dass jeder von uns ein Auto auf einer Hebebühne ein Stück hochfahren und dann darunter stehen durfte. Wir Kinder durften auch in Autos reinsitzen, auch in zum Teil sehr teure Autos. Der Sitz in einem Auto passte wie angegossen. Er war so bequem, die Knöpfe leuchteten rot und silber. Das Auto hatte drei Bildschirme und war so sauber.

Nach so vielen Eindrücken hatten wir alle ziemlich Hunger. Es gab Brezeln, Gummibärchen und Fanta. Dann durften wir Kinder noch Fragen an Michael Gleichauf stellen. Wir haben erfahren, dass das teuerste Auto auf dem Hof, der GLS, 110.000 Euro kostet. Das günstigste Auto, ein Smart for two, liegt bei 12.250 Euro.

Im Jahr werden ungefähr 2000 Autos verkauft, und zwar mehr Benzin-Autos als Elektro-Autos. Für Käufer verpackt Schmolck die Autos als Geschenk. Das schnellste Auto, das manchmal auf dem Hof steht, fährt 300 bis 320 Stundenkilometer und das langsamste circa 160 Stundenkilometer. Das beliebteste Auto ist… Trommelwirbel… ein Octavia bei Skoda und eine C-Klasse bei Mercedes-Benz. Außerdem haben wir im Gespräch erfahren, dass Emil Schmolck das Autohaus im Jahr 1947 gegründet hat. Damals war das Autohaus aber noch gar kein Autohaus, sondern ein Landmaschinenhändler. Die Firma Schmolck repariert im Jahr etwa 25.000 Autos. Man braucht, um die Reifen beim Auto zu wechseln, wenn alles gut läuft, etwa 20 Minuten. Und wenn man heute ein Auto kaufen würde, könnte man damit im besten Fall am nächsten Tag vom Hof fahren. Das Autohaus Schmolck steht auf einem 50.000 Quadratmeter großen Grundstück. Die Klasse hat auch Bernhard Schmolck, den Geschäftsführer, getroffen. Er hat erzählt, dass im Autohaus Schmolck nicht nur Autos verkauft werden, sondern auch manchmal Konzerte stattfinden.

Die Betriebsbesichtigung war sehr interessant und wir konnten einiges lernen. Das war einer der tollsten Ausflüge in der Grundschule. Hoffentlich machen wir bald wieder einen tollen Ausflug.