Unterstützung für Emilia ist in der Region groß

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Do, 09. September 2021

Eichstetten

Eichstetterin an Krebs erkrankt.

Für die an Krebs erkrankte Emilia aus Eichstetten laufen derzeit weiter Spendenaktionen. Damit sollen die Kosten für eine mögliche Behandlung des achtjährigen Mädchens in den USA gedeckt werden.

Im Frühjahr 2020 war bei dem heute achtjährigen Mädchen ein Neuroblastom festgestellt worden. Seitdem hat sich das Leben der vierköpfigen Familie völlig umgekrempelt. Untersuchungen, stationäre Behandlungen, Bluttransfusionen und auch Operationen bestimmen den Zeitplan. Die Eltern Celine und Manuel Zimmerer haben auch ihre Arbeit aufgegeben, um sich um Emilia und ihren kleinen Bruder zu kümmern. Derzeit wird Emilia in Mainz behandelt, mit wochenweisen Behandlungsblöcken. Wie sich Emilias Zustand entwickelt, lasse sich nicht vorhersagen, erklärt ihre Mutter. Eventuell könnte ein noch in Erprobung befindliches Medikament helfen. Ebenso könnte auch eine Behandlung in den USA erforderlich werden, für die aber hohe Kosten anfallen würden. Die Spendenaktionen hätten bereits eine sechsstellige Höhe erreicht. Das und die vielen Hilfsaktionen, die in der Region laufen, machen der Familie Hoffnung für den Fall, dass sie den Weg in den USA gehen müssen.

Im Moment freut sich Emilia auf den Schulstart kommende Woche, dann in der dritten Klasse der Grundschule Holzhausen. Denn trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle und obwohl sie weiter nur online unterrichtet werden kann, hat sie das vergangene Schuljahr erfolgreich abgeschlossen.

In der Region finden derzeit zahlreiche Aktionen und Spendensammlungen für Emilia statt. So hat etwa der Schallstadter Betrieb B3 Autoglas 5000 Euro für das Mädchen gespendet. Am Samstag, 11. September, findet von 10 bis 15 Uhr eine Aktion auf dem Stühlinger Kirchplatz in Freiburg statt: Der Trommelkünstler Hawi lädt zum Mittrommeln ein, der Kindergarten Holzhausen verkauft Waffeln und Getränke.