Kleiderordnung an der Schule

Verbote sind nicht der richtige Weg

Elisa Baskan und Lorelai Nieselt, Klasse 8b, Hans-Thoma-Gemeinschaftsschule (Bad Säckingen)

Von Elisa Baskan und Lorelai Nieselt, Klasse 8b, Hans-Thoma-Gemeinschaftsschule (Bad Säckingen)

Fr, 15. Dezember 2023 um 06:33 Uhr

Schülertexte

An vielen Schulen wird über eine Kleiderordnung diskutiert. Dabei steht zur Debatte, dass Schülerinnen und Schüler in Räumen keine Kopfbedeckungen tragen sollen und nicht in Jogginghosen oder bauchfrei zur Schule kommen dürfen.

Die Meinungen zu diesem Thema gehen bei Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern weit auseinander. Die Intention vieler Lehrerinnen und Lehrer ist, dass die Schülerinnen und Schüler sich auf das weitere Berufsleben vorbereiten und lernen, was angemessene Kleidung ist. Manche Schulen begründen eine Kleiderordnung auch damit, dass es respektlos sei, anderen Menschen mit zu viel nackter Haut oder zu lässiger Kleidung entgegenzutreten.

Allerdings ist eine Kleiderordnung in solchen Fällen nicht zielführend. Häufig halten sich Schülerinnen und Schüler nicht an die Ordnung. Zudem greift die Kleiderordnung zu stark in die persönliche Entfaltung der Schülerinnen und Schüler ein. Die Kinder und Jugendliche sollten selbst mit den Erziehungsberechtigten über die Kleidung im Alltag entscheiden.

Kleiderordnungen an Schulen sind in diesem Fall nicht der richtige Weg.
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