Klassik

Händels Oper „Orlando“ in Freiburg

Johannes Adam

Von Johannes Adam

Di, 14. Juli 2015

Klassik

Georg Friedrich Händels Ariost-Adaption "Orlando", hatte jetzt – renovierungsbedingt – mit mehr als halbjähriger Verspätung im Großen Haus des Freiburger Theaters Premiere. Von Joachim Schloemer inszeniert und Julia Jones dirigiert.

Roland rast. Wie mit Tempo 160 durch ein Nebelmeer. Und ist nicht zu bremsen. "Nichts besänftigt meine Wut", lässt dieser Orlando verlauten. Ursache: Amouröses. Denn: Ritter Orlando ist in die Königin Angelica verknallt, die allerdings ihrerseits ein Auge auf den afrikanischen Prinzen Medoro geworfen hat, was obendrein auch die naive Dorinda inbrünstig tut. Um in diesen Kuddelmuddel Struktur zu bringen, muss ein kluger Kopf her. Zoroastro ist ein solcher. Und wir sind in der Barockoper: bei Georg Friedrich Händels Ariost-Adaption "Orlando", die jetzt – renovierungsbedingt – mit mehr als halbjähriger Verspätung im Großen Haus des Freiburger Theaters Premiere hatte.

Gerade mal fünf Sänger (kein Chor und kein Ballett) suchen einen Regisseur. Und finden ihn im renommierten Joachim Schloemer. Der knöpft sich, weitgehend ohne ...

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