Hat Funkmast Chancen gegen die Schanze?

Michael Krug

Von Michael Krug

Di, 26. Oktober 2010

Wehr

Werner Störk glaubt, dass Standort des Masten auf dem Mettlenkopf denkmalgeschützt ist, weil dort historische Befestigungsanlagen sind/ Begehung angekündigt.

WEHR. Heute Abend stimmt der Gemeinderat über die Errichtung eines Digitalfunkmasten ab. Allerdings ist der geplante Standort Mettlenkopf unter Umständen ungeeignet. Dort befindet sich nämlich nach Aussagen von Werner Störk, Schanzen-Spezialist aus Schopfheim, eine denkmalgeschützte Schanzenanlage. Er hat das Regierungspräsidium Freiburg darauf aufmerksam gemacht. Die Polizei wusste bei der Standortsuche von der Lage der Schanze – und umging die Anlage. Ob das ausreichend war, muss nun eine neue Begehung ergeben.

Geschichte ist lebendig. Wer noch eines Beweises dieser Aussage bedarf, dem kann jetzt geholfen werden. Es geht um den Standort für den geplanten Digitalfunkmasten, der ein Teil des europaweit kommenden Funknetzes (kurz: BOS) für die sogenannten Blaulichtorganisationen wie Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz sein wird.

Zur Vorgeschichte: Das Regierungspräsidium Freiburg hat als Standort für diesen Masten den Mettlenkopf vorgeschlagen. Von dort soll der 51 Meter hohe Mast das Wehratal funktechnisch abdecken. Die verwendete Funktechnik, der Tetra-Funk, steht in der Kritik, weil dessen gesundheitliche Auswirkungen bislang wenig erforscht sind. Von Gegnern des Projekts wird auch dessen Leistungsfähigkeit stark angezweifelt.

Jetzt erhält der Vorgang eine neue Facette. Laut Werner Störk aus Schopfheim, erwiesener Fachmann für Schanzenanlagen, befinden sich die Reste einer solchen Anlage auf dem Mettlenkopf ...

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