(Anzeige) Energiedienst Rheinfelden

Wende vorantreiben

Maja Tolsdorf

Von Maja Tolsdorf

Fr, 03. März 2017 um 14:42 Uhr

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Anzeige Schnelllebigkeit ist eines der Merkmale der heutigen Zeit. Insbesondere technische Entwicklungen überschlagen sich im steten Wettbewerb, Unternehmen müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten – so auch Energiedienst (ED) Rheinfelden.

Seit mehr als einem Jahrhundert produziert ED Strom aus Wasserkraft, nun heißt es, sich vom traditionellen Versorger zum modernen Dienstleister zu wandeln. "Wir wollen den Menschen helfen, ihre persönliche Energiewende umzusetzen", sagt ED-Pressesprecher Alexander Lennemann.

Dass erneuerbare Energien mehr und mehr an Bedeutung gewinnen, davon ist Lennemann überzeugt: "Die Ressourcen von fossilen Energieträgern sind nun einmal begrenzt, das ist ein Fakt." Insgesamt glaubt er an ein Neben- und Miteinander erneuerbarer Energiequellen wie Sonne, Wind- und Wasserkraft. "Es ist die Herausforderung unserer Zeit, diese Quellen in ein bestehendes Energiesystem zu integrieren", erklärt er. Unser Stromnetz brauche eine Frequenz von 50 Hertz, ist diese zu hoch oder zu niedrig, breche alles zusammen.

Hinzu käme, dass die erneuerbaren Energien selbst natürlichen Schwankungen unterliegen, je nach Sonnenscheindauer, Wasserstand oder Windstärke. Auch deshalb ist Energiedienst daran gelegen, Ideen zu entwickeln, auf die sich die Nutzer im Alltag verlassen können. "Vor allem aber sehen wir unsere Aufgabe auch darin, die Energiewende zu unterstützen und voranzutreiben", sagt Lennemann.

Beispiel eins: Angesichts sinkender Entgelte fürs Einspeisen von Strom ins öffentliche Netz, bietet Energiedienst nun individuelle Lösungen für Besitzer von Photovoltaikanlagen an, damit sie den Strom selbst nutzen können. "Wir glauben, dass damit die Energiewende bei jedem Einzelnen ankommen kann", so Lennemann. Kern ist ein Energiemanagementsystem, das Strom entweder speichert und erst dann zur Verfügung stellt, wenn er benötigt wird, oder ins Netz einspeist, wenn Gewinn erzielt werden kann.

Eine weitere Idee setzt bei der Elektromobilität an, mit dem Ziel, ein möglichst engmaschiges Netz an Lademöglichkeiten zu schaffen. Dabei bleibt es jedem überlassen, ob er seine Wandladestation (Wallbox) nur fürs eigene Fahrzeug nutzt, oder auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. An solch einer Wallbox Community kann sich dann jeder mit einer Kreditkarte anmelden, der Betrag wird abgebucht und von ED demjenigen vergütet, der den Strom zur Verfügung gestellt hat.

Der Vorteil: Wer eine Community Wallbox nutzt, kann sein eigenes E-Fahrzeug an jeder ED-Ladesäule gratis betanken. "Man muss sich ein Stück weit von dem Gedanken trennen, das Elektroauto leer zu fahren, um es dann ganz aufzuladen", so Lennemann. Praktikabler sei es, öfter mal aufzuladen. "Durch neue Schnellladesäulen kann man in 30 Minuten schon relativ viel aufladen", erklärt er. Aktuell lägen die Reichweiten eines Renault Zoe, der bei My E-Car gemietet oder gekauft werden kann, bei 110 bis 140 Kilometern.
Energiedienst

Schönenbergerstraße 10
79618 Rheinfelden
Tel. 07623/921200
www.energiedienst.de