Radsport

Wenn der Dopingkontrolleur mit auf die Toilette geht: Nico Denz aus Albbruck über das Leben als Radprofi

Uwe Rogowski

Von Uwe Rogowski

Di, 11. Februar 2020 um 16:00 Uhr

Radsport

BZ-Plus Denz im BZ-Interview über sein neues Team Sunweb, Schmerzen am Berg und wie er sich als Deutscher in Frankreich gefühlt hat.

Fährt Nico Denz über Kopfsteinpflaster, geht ihm das Herz auf. Der Radprofi aus Albbruck ist ein Klassiker-Spezialist, weshalb ihn auch der deutsch-niederländische Rennstall Sunweb verpflichtet hat. Am morgigen Donnerstag startet der 25-Jährige mit der Tour de La Provence in die Saison. Gleich mit Mont Ventoux im Programm. Im Interview mit Uwe Rogowski erklärt Nico Denz, was er sich von seinem Teamwechsel verspricht, was er über Jan Ullrich denkt und warum er in seiner Freizeit nicht das Fahrrad benutzt.

BZ: Herr Denz, was war eigentlich Ihr schönstes Highlight 2019?
Denz: Das war wohl Tokio, das vorolympische Testrennen. Es war mal etwas ganz anderes. Mit der Nationalmannschaft, ganz andere Kultur, ganz anderes Klima.

BZ: Wir dachten an etwas anderes.
Denz: Ach so. Ja klar, meine Hochzeit. Natürlich. Das war auf jeden Fall das Highlight. Sportlich war es ja nicht so erfolgreich, wie ich es mir erhofft hatte. Da ist es nett, auf einem Feld des Lebens richtig Erfolg zu haben.

BZ: Fährt Ihre Frau Rad?
Denz: Weniger. Es ist bei ihr nicht gerade das Verkehrsmittel erster Wahl. Sie hat eines, aber nur mal, um sich fortzubewegen. Hier bei uns in Albbruck kann man ja auch alles fußläufig erreichen.

"Ich fahre hauptberuflich und dann macht man lieber etwas anderes." Nico Denz über Radeln in der Freizeit BZ: Sonntags kein Sonntagsausflug per Velo bei Familie Denz?
Denz: Oh nein, keine Radtouren. Ich fahre hauptberuflich und dann macht man lieber etwas anderes. Wir gehen gerne wandern oder spazieren.

BZ: Die große Rennzeit kommt noch, aber Sie sind seit November schon wieder in der Vorbereitung. Mussten Sie sich über Weihnachten zurückhalten?
Denz: Als Radprofi feiert man nicht anders als andere. Es ist der Moment, sich mit der Familie zu treffen. Man darf auch mal ein Glas Wein trinken. Es sind ein paar Tage Ausnahmezustand. Man übertreibt es ja nicht. Letztes Jahr haben wir mit den Eltern und Großeltern gemeinsam gekocht. Ich koche gerne.

BZ: Spezialität?
Denz: Nudeln (lacht). Ich koche aber auch mal herausfordernde Sachen.

BZ: Sie müssen auf das Essen achten.
Denz: Ja. Zumal ich, wenn ich eine Tafel Schokolade nur anschaue, ein Kilogramm zunehme.

BZ: Es ...

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