Interview

Wie geht es weiter bei Admir Mehmedi?

David Weigend

Von David Weigend

Di, 01. April 2014 um 20:10 Uhr

SC Freiburg

Admir Mehmedi ist diese Saison der torgefährlichste Spieler beim SC Freiburg und obendrein ein außergewöhnlicher Techniker. Der 23-Jährige spricht im BZ-Interview über seine bewegte Vergangenheit und die noch ungewisse Zukunft.

BZ: Herr Mehmedi, Sie waren zwei Jahre alt, als Sie mit Ihrer Familie von Mazedonien in die Schweiz ausgewandert sind. Wie kam es dazu?
Mehmedi: Der Hauptgrund lag in den damaligen Unruhen auf dem Balkan. Die albanische Minderheit in Mazedonien, zu der meine Familie gehörte, hatte mit einigen Problemen zu kämpfen. Mein Vater arbeitete in Mazedonien, bekam aber nur wenig Lohn. Er folgte dann meinem Onkel ins Tessin, dort arbeitete er als Pizzabäcker. Es lief so gut, dass er meine Mutter, meinen älteren Bruder und mich nach Bellinzona holte. Dort begann ich auch mit dem Fußballspielen.

"Die Pizzeria meines Onkels in Winterthur wurde überfallen. Bis heute sind die Hintergründe dieses Überfalls nicht aufgeklärt." Admir Mehmedi BZ: Mit neun Jahren mussten Sie erneut umziehen, nach Winterthur in der Nähe von Zürich. Warum?
Mehmedi: Mein Onkel führte in der Zwischenzeit in Winterthur eine Pizzeria. Eines Tages wurde er überfallen. Dieser Vorfall verursachte bei ihm Angst und Verunsicherung. Mein Vater fuhr zu ihm und half ihm dabei, das Restaurant weiterzuführen. Und weil er nicht dauerhaft zwischen Winterthur und Bellinzona pendeln wollte, ...

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