Rheinfelden / Laufenburg

Wasserkraftwerke am Hochrhein stehen zeitweise still

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Di, 15. März 2016 um 11:06 Uhr

Wirtschaft (regional)

Die Energiewende stellt Ingenieure und Betreiber vor neue Herausforderungen. Das zeigt sich auch am Hochrhein. Dort werden große Wasserkraftwerke zeitweise abgeschaltet, um das Netz zu stabilisieren.

Es scheint verschwenderisch, das Wasser einfach so rheinabwärts fließen zu lassen, einfach so, ohne Strom daraus zu machen. Dennoch kommt es neuerdings immer wieder vor, dass die Wasserkraftwerke in Rheinfelden und Laufenburg kurzzeitig ihre Leistung reduzieren.

Dies geschieht, wenn zu viel Strom im Netz ist. Dann bleibt die Kraft des Wassers ungenutzt, während zugleich andernorts Kohlekraftwerke laufen, die sehr viel klimaschädigendes Kohlendioxid (CO2) ausstoßen. Wäre es in solcher Situation nicht sinnvoller, die CO2-Schleudern zu drosseln, statt ausgerechnet die klimafreundliche Wasserkraft auszubremsen? Theoretisch ja, doch das System ist komplex.

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