Billiger Produktion

EBM-Papst verlagert Lüfterproduktion von Herbolzheim nach Ungarn

Michael Haberer

Von Michael Haberer

Di, 16. Oktober 2012 um 07:35 Uhr

Wirtschaft (regional)

Nach Iveco in Weisweil trifft es erneut die Metaller in der Region: Das EBM-Papst-Werk in Herbolzheim verliert 115 Arbeitsplätze. Das Unternehmen verlagert die Lüfterproduktion nach Vecsés in Ungarn.

Derzeit verhandelt die Geschäftsleitung mit dem Betriebsrat und der IG Metall wegen eines Sozialplans. Dieser soll in der kommenden Woche stehen, wie Personalchef Wolfgang Beyer der Badischen Zeitung mitteilte. 115 der 600 Arbeitsplätze fallen weg.

Beyer begründet den Stellenabbau mit dem weltweit starken Wettbewerbsdruck. EBM-Papst müsse sich als letzter Kompaktlüfterhersteller in der westlichen Welt der asiatischen Konkurrenz stellen. Dort seien die Wettbewerber bereits dabei, Teile der Produktion aus dem nicht mehr ganz so billigen China in günstigere südostasiatische Länder wie Vietnam und Kambodscha zu verlagern. Die EBM-Papst-Lüfter werden unter anderem in der Informationstechnik, der Nachrichtenübermittlung und in der Photovoltaik eingesetzt.

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