Kunstprojekt "11 Tage"

Welche Botschaften das Rattenexperiment hat

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Do, 19. März 2015 um 08:26 Uhr

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Mit einer Ratte hat der Markgräfler Künstler Florian Mehnert provoziert. Zum Schein gab er sie zum Abschuss frei. Der Shitstorm stoppte das Experiment. Doch was können wir daraus lernen?

Der öffentliche Druck war dann doch zu heftig. Florian Mehnert beendete sein umstrittenes Kunstprojekt "11 Tage" vorzeitig, nachdem das Experiment, mit dem der im Markgräfler Land lebende Künstler die "totale Überwachung" aller Lebensbereiche und deren mörderische Konsequenzen anprangern wollte, sogar Morddrohungen gegen seine Person zeitigte. Die Frage freilich muss lauten: Was offenbart dieses Scheitern darüber hinaus?

Die Kommunikationstheorie würde wohl von einem klassischen Übertragungsfehler zwischen Sender und Empfänger sprechen. Da ist eine Nachricht gründlich anders verstanden worden, als deren Urheber es bezweckte. Oder sollte diese Kommunikationspanne gar Teil von Mehnerts Kalkül gewesen sein? Der 44-jährige Künstler setzte eine Laborratte in einen Käfig vor eine Kamera. Und ließ sie via Livestream beobachten. Dass das Tier gleichzeitig mit einer Pistole ...

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