Intensivmedizin

Land fördert BDH-Klinik in Elzach mit 16 Millionen Euro

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 15. April 2019 um 14:51 Uhr

Elzach

Die Spezialklinik für neurologische Intensivmedizin und Frührehabilitation spielt in Baden-Württemberg eine zentrale Rolle – und soll mit dem Geld weitere Betten und Behandlungsräume bekommen.

Die Mittel waren bereits vor einiger Zeit zugesagt worden. Mit der Förderung ermöglicht das Land der Klinik einen Erweiterungsbau mit insgesamt 52 Betten im Bereich der neurologischen Rehabilitation sowie neue Untersuchungs- und Behandlungsräume.

Wichtiger Baustein der stationären Versorgung

"Der Erweiterungsbau auf dem Klinikgelände ist ein wichtiger Baustein in der stationären Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungen. Künftig werden neurologische Behandlung und Frührehabilitation noch enger miteinander verzahnt", so Minister Lucha. In der Frührehabilitation wird bei Patienten mit schwerwiegenden neurologischen Ausfallerscheinungen, beispielsweise bei vermindertem Bewusstsein oder schweren Lähmungserscheinungen, die im Akutkrankenhaus begonnene Behandlung fortgesetzt. Diese sektorenübergreifende Versorgung werde in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen, so Lucha. Insgesamt kommen laut Ministerium in diesem Jahr den baden-württembergischen Krankenhäusern über 570 Millionen Euro Fördermittel zugute.

Intensivmedizin und Frührehabilitation

Die BDH-Klinik Elzach ist auf neurologische Intensivmedizin und Frührehabilitation spezialisiert und der größte Einzelstandort für neurologische Frührehabilitation in Baden-Württemberg. Mit dann insgesamt etwa 190 Betten bietet die Klinik ein Rehabilitationsangebot für neurologische Krankheitsbilder aller Schweregrade. Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau sind bereits gestartet. Die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Die Kosten für den Klinikanbau belaufen sich auf etwa 24 Millionen Euro. Betrieben wird die BDH-Klinik Elzach vom gemeinnützigen Bundesverband Rehabilitation, der inzwischen auch das Waldkircher Krankenhaus übernommen hat.