Investition

50 Tabletcomputer für die Ettenheimer Schulen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 04. April 2021 um 16:00 Uhr

Ettenheim

Die Stadt Ettenheim nutzt verschiedene Förderprogramme und investiert in die digitale Ausrüstung von Schulen, Schülern und Lehrern.

Um Medienkompetenz vermitteln zu können, benötigen Schulen neben medienkompetenten Lehrkräften unter anderem eine leistungsfähige Internetanbindung, ein schulisches Netzwerk, eine technische Infrastruktur und die entsprechende Ausstattung. Die Stadt Ettenheim ist auf einem sehr guten Weg, schreibt die Verwaltung in einer Pressemitteilung. Nach Beschluss des Digitalpaktes haben die städtischen Schulen umgehend die Medienentwicklungspläne in Abstimmung mit dem Landesmedienzentrum erarbeitet und nach Beratung im Gemeinderat im August vergangenen Jahres mit der Umsetzung begonnen. Die geplanten Maßnahmen haben ein Volumen von mehr als einer halben Million Euro.

Zusätzlich zum Medienentwicklungsplan hat die Stadt im Zuge der Corona-Pandemie weitere Förderprogramme genutzt, um mobile Endgeräte für die städtischen Schulen anschaffen zu können. Über die Programme "Sofortausstattungsprogramm", "Leihgeräte Lehrkräfte" und "Unterstützungsbudget" des Bundes und des Landes erhielten sowohl das Städtische Gymnasium als auch das August-Ruf-Bildungszentrum sowie die Grundschulen Altdorf und Münchweier hochwertige Tablets und Laptops.

Nachdem das städtische Gymnasium bereits 50 Tablets inklusiv Software für Schülerinnen und Schüler erhalten hat, die ihnen leihweise für das Homeschooling zur Verfügung gestellt wurden, geht die Ausstattung des Gymnasiums mit mobilen Endgeräten in die zweite Phase.

Lehrer installieren die Geräte und geben sie aus

Am vergangenen Donnerstag konnte Schulleiter Frank Woitzik 55 weitere Tablets entgegennehmen, die nun überwiegend für den Einsatz seitens der Lehrkräfte vorgesehen sind. Gemeinsam mit Bürgermeister Bruno Metz freute er sich über die neuwertigen Geräte. Die Lehrkräfte können die schulgebundenen mobilen Endgeräte für den Unterricht in der Schule oder beim Distanzlernen sowie zur allgemeinen Unterrichtsvor- und -nachbereitung nutzen.

"Der Gemeinderat und die Stadt haben die zusätzlichen Gelder gerne eingesetzt, um die digitalen Möglichkeiten des Unterrichts zu verbessern. Dem Land sind wir dankbar für die Zuschüsse", stellt Bürgermeister Bruno Metz fest. "Es handelt sich hierbei um Zusatzaufwendungen, die zu den rund drei Millionen Euro, die jährlich für die Schulen ausgegeben werden, hinzukommen. Auch davon gehen ansehnliche Teile seit Jahren in die Medienausstattung", so Bruno Metz.

Große Unterstützung bei der Digitalisierung der Schulen erhält die Stadt im Städtischen Gymnasium seitens der Lehrer Lorenz Leenen, Marco Hoffmann und Matthias Eisen, die die Tablets vorbereiten und einrichten und die Ausgabe an die Schüler und Lehrer koordinieren, sodass sie in den nächsten Wochen im Schulbetrieb eingesetzt werden können.

Auch in den anderen Ettenheimer Schulen sind die Planungen für den bedarfsgerechten Einsatz der Fördermittel in vollem Gange. Die Beschaffung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung.