Wissenswertes über Katzen

Alles für die Katz

Delia Deiwald, Klasse 8b, Hugo-Höfler-Realschule, Breisach

Von Delia Deiwald, Klasse 8b, Hugo-Höfler-Realschule & Breisach

Mi, 19. August 2015 um 17:40 Uhr

Schülertexte

Eine Katze ist leichter zu halten als ein Hund. Trotzdem braucht auch eine Katze Zuwendung, vor allem die kleinen. Delia Deiwald aus der Klasse 8b der Hugo-Höfler-Realschule über die Beziehung zwischen Mensch und Katze.

In Deutschland, so steht es im Internet, werden rund 8,2 Millionen Katzen und 5,4 Millionen Hunde gehalten. Die kleinen Samtpfoten sind damit die beliebteren Haustiere. Doch woran liegt das und passt eine Katze überhaupt zu ihrem Besitzer? Eine ausgewachsene Katze benötigt weitaus weniger Zeitaufwand als ein Hund. Trotzdem muss man, vor allem für ein Kätzchen, auch viele Verpflichtungen tragen.

Wenn man sich ein Kätzchen anschafft, geht man einen "Bund fürs Leben" ein. Katzen brauchen die Zuwendung eines Menschen, Kätzchen erst recht. Daher sollte man schon ein paar Stunden Zeit aufbringen, mit dem Kätzchen zu spielen, es zu streicheln und ihm zu erzählen, was den Menschen selbst bewegt. Nur so kann eine Beziehung zwischen Mensch und Katze entstehen. Katzen sind, wenn es die Umgebung erlaubt, oft gerne draußen. Aber auch Etagentiger brauchen ihr Revier und ihren Platz. Man sollte daher ,,Sportanlagen" zum Klettern und Krallenwetzen besorgen und Plätze zum Schlafen und Essen einrichten.

Entstanden ist die Freundschaft zwischen Mensch und Katze, als die Mäuse es in der Vergangenheit auf die Vorräte der Menschen abgesehen hatten. Doch das ließ auch die Falbkatze (felis silvestris lybica) ihre Jagdgebiete verlegen. Diese Wildkatzen fraßen die Nager und freundeten sich mit dem Menschen an. Sie wurden die Vorfahren unserer Hauskatzen. Für Menschen, die es unkompliziert mögen, wäre eine Britische Kurzhaarkatze perfekt. Sie ist nämlich ideal für die Wohnungshaltung geeignet und besitzt eine gemütliche Wesensart. Wer sich wiederum eine Katze anschaffen möchte, die etwas Auslauf im Garten und einen höheren Pflegeaufwand benötigt, zu dem würde eine Norwegische Waldkatze, eine Ragdoll oder eine gesellige Maine Coon gut passen.

Aber egal, ob Kurz- oder Langhaar, die kleinen Samtpfoten werden sich mit ihrer Ausstrahlung immer in die Herzen ihrer Menschen schnurren.