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Alte Einträge des Corona-Newsblogs Markgräflerland

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 06. April 2020 um 16:38 Uhr

Müllheim

Hier finden Sie alte Einträge des Corona-Newsblogs für das Markgräflerland – bis zum Sonntag, 12. April 2020.

Sonntag, 12. April, 14 Uhr: Schon gesehen? In einer Zeit, in der das Kasperle keine Gäste empfangen darf, kommt die Freiburger Puppenbühne via BZ-Video auf den Bildschirm.

Samstag, 11. April, 15.30 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 858 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 24 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 835 Erkrankungen und 37 Todesfälle.

Samstag, 11. April, 10.45 Uhr: Baumärkte und Gärtnereien im Südwesten haben offen, Blumenläden nicht: Solche Regelungen rufen bei Verbrauchern wie Einzelhändlern Kopfschütteln hervor – auch im Markgräflerland. BZ-Wirtschaftsredakteurin Barbara Schmidt erklärt, was erlaubt ist und was nicht.

Freitag, 10. April, 15.35 Uhr: Die Corona-Pandemie bringt das Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen finanziell offenbar in große Probleme. Einnahmeausfälle in Millionenhöhe werden prognostiziert, die auch die Substanz der renommierten medizinischen Einrichtung angreifen könnten. Inzwischen hat sich die Politik eingeschaltet. Die zwei Breisgauer CDU-Abgeordneten Armin Schuster und Patrick Rapp warnen vor einer Insolvenz binnen weniger Monate. Gespräche mit hochrangigen Entscheidungsträgern in Land und Bund sollen demnächst laufen.

Freitag, 10. April, 12.25 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 840 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 21 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 812 Erkrankungen und 35 Todesfälle.

Donnerstag, 9. April, 16.15 Uhr: Die Bewohner des vom Coronavirus schwer getroffenen Altenpflegeheims Haus Siloah in Bad Krozingen würden sich über kreativen Zuspruch freuen, sind sie doch von Besuchen von Freunden und Angehörigen derzeit abgeschnitten.

Donnerstag, 9. April, 15.45 Uhr:
Nach Informationen von Bürgermeister Volker Kieber befinden sich fünf mit Covid-19 infizierte Bewohner von Bad Krozinger Altenpflegeheimen auf der neu eingerichteten und dezentral gesteuerten Isolierstation einer hiesigen Klinik.

Donnerstag, 9. April, 15.40 Uhr:
Im Bad Krozinger Kurpark und entlang des Neumagen bis nach Staufen patrouilliert die Reiterstaffel der Polizei und überwacht die Einhaltung der Abstandsregeln im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Donnerstag, 9. April, 12.20 Uhr: Die Kirchengemeinden im Markgräflerland lassen sich eine Menge einfallen, um trotz des geltenden Versammlungsverbots in den Kirchen das Gemeindeleben aufrecht zu erhalten und mit den Gläubigen die Osterfeiertage begehen zu können. Pfarrer Ralf Otterbach von der evangelischen Kirchengemeinde Eggenertal-Feldberg nutzt digitale Werkzeuge, um die Gemeindeglieder weiterhin persönlich und geistlich anzusprechen.

Donnerstag, 9. April, 10.45 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 774 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 20 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 795 Erkrankungen und 31 Todesfälle.

Mittwoch, 8. April, 12.35 Uhr: Die Lage in den Pflegeheimen in Kandern und Efringen-Kirchen ist ruhig, Corona-Infektionen wurden dort bislang keine bekannt. Doch die Einschränkungen wurden nochmal verschärft.

Mittwoch, 8. April, 12.15 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 741 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 18 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 723 Erkrankungen und 23 Todesfälle.

Dienstag, 7. April, 18.10 Uhr: Die drei regionalen Helios-Kliniken in Müllheim, Titisee-Neustadt und Breisach sehen sich bei allen Unwägbarkeit gut in der gegenwärtigen Corona-Krise aufgestellt. "Ich glaube, in einer Situation, die keiner von uns bislang erlebt hat, sind wir insgesamt gut vorbereitet", sagte Beatrice Palausch, Geschäftsführerin der Helios-Kliniken im Landkreis, im Gespräch mit der Badischen Zeitung. Die Intensivkapazitäten wurden insgesamt verdoppelt, spezielle Zugänge zu den Krankenhäusern eingerichtet, um Patienten gezielt lenken zu können, und Personal wurde und wird weiterhin nachgeschult. Viele sonst übliche Klinikbehandlungen fallen laut Palausch derzeit weg, die Notfallversorgung in Müllheim sei aber weiter gesichert, betonte die Helios-Chefin. Die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen seien wichtig gewesen, um Zeit für die Vorbereitungen zu gewinnen. Und es bleibe weiterhin wichtig, diese Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Dienstag, 7. April, 17.40 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie haben die Volksbanken und Sparkassen ihre Niederlassungen auf dem Land weitgehend geschlossen. Das hat Auswirkungen auf die Händler, zum Beispiel vom Wochenmarkt. Aus Kandern und Efringen-Kirchen müssen sie bis nach Lörrach fahren, um Wechselgeld zu besorgen.

Dienstag, 7. April, 13.27 Uhr: In dem von der Evangelischen Stadtmission Freiburg betriebenen Bad Krozinger Altenpflegeheim Haus Siloah sind 15 Bewohner und vier Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt.

Dienstag, 7. April, 12.30 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 708 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 16 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 704 Erkrankungen und 20 Todesfälle.

Dienstag, 7. April, 10.15 Uhr: Kurz bevor im Universitäts-Herzzentrum Bad Krozingen wie auch an anderen Kliniken die Hochphase an Covid-19-Behandlungen ansteht, ist zwischen UHZ-Geschäftsführung und Arbeitnehmer-Vertretern ein Streit darüber entbrannt, wie schlecht die finanzielle Lage an der renommierten Einrichtung wirklich ist. Die Beschäftigtenallianz befürchtet, dass die Corona-Krise und ihre Folgen dazu benutzt werden, um den Zusammenlegungsprozess des UHZ mit der Uniklinik zu forcieren. Die Klinik-Leitung widerspricht vehement.

Montag, 6. April, 17.50 Uhr: Im Staufener Altenpflegeheim St. Margareten wurden zehn Bewohner und sechs Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt – alle Infizierten sind aber offenbar wieder wohlauf. Wie die Heimleitung mitteilt, wurde ausgiebig getestet, seit fünf Tagen wurden aber keine neuen Fälle mehr festgestellt.

Montag, 6. April, 16.05 Uhr: Schulschließung, Veranstaltungsabsagen und Kontaktverbote scheinen erste Früchte zu tragen: Das Coronavirus verbreitet sich im Südwesten immer langsamer aus, zumindest, wenn man auf die offiziellen Fallzahlen schaut. Das zeigen unsere Berechnungen, die wir im BZ-Dashboard täglich aktualisieren. Sie finden dort Grafiken und Statistiken – alles mit Blick auf die Region: Das Coronavirus in Freiburg, Südbaden und Baden-Württemberg.

Montag, 6. April, 16.00 Uhr: Christoph Hoffmann, FDP-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim kritisiert die aus seiner Sicht unzureichende Ausstattung mit Schutzausrüstung in den Altenpflegeeinrichtungen. Bewohner und Personal würden "enorm gefährdet, ja geradezu verheizt. Das ist ein Skandal", erklärte Hoffmann.

Montag, 6. April, 15.50 Uhr: Die Corona-Krise macht auch den endgültigen Abschied von geliebten Menschen noch schwerer als er ohnehin schon ist. Trauerfeiern müssen in kleinen Kreisen stattfinden, auf übliche Rituale wird verzichtet. Ein Blick auf Bad Krozingen zeigt, wie Bestatter und Geistliche versuchen, Hinterbliebenen dennoch einen würdigen Abschied zu ermöglichen. Für Bestatter im Krematorium bringt die Epidemie zusätzliche Herausforderungen: Lieferengpässe von Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln werden zum Problem.

Montag, 6. April, 9.30 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 708 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 16 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 690 Erkrankungen und 20 Todesfälle.

Samstag, 4. April, 15.45 Uhr: In Kandern haben Hausärzte die Informationspolitik des Landkreises Lörrach kritisiert, der keine Corona-Fallzahlen auf Gemeinde-Ebene veröffentlicht. Dies könne dazu führen, dass Menschen der Ernst der Lage nicht klar genug bewusst würde, so die Argumentation der Mediziner. Das Landratsamt verteidigt sein Vorgehen: "Vor allem bei kleineren Gemeinden ist dies mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen der richtige Weg", sagte ein Sprecher der Behörde. Auch der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald veröffentlicht keine Zahlen zu Infizierten und Todesfallen in den einzelnen Gemeinden. Auch hier wurde Kritik laut, unter anderem von Bürgermeistern.

Samstag, 4. April, 15.40 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 664 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 13 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 657 Erkrankungen und 20 Todesfälle.

Freitag, 3. April, 15.05 Uhr: Drei Bad Krozinger sitzen derzeit auf dem Kreuzfahrtschiff "Coral Princess" vor Florida fest, auf dem ein Dutzend Menschen mit dem Coronavirus infiziert ist. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Christoph Hoffmann (FDP) setzt sich beim Außenministerium für deren Heimholung ein und hat auch angeboten, Quarantäneplätze in einer Rehaklinik in Südbaden zu organisieren.

Freitag, 3. April, 14.55 Uhr: Zwei Kanderner Hausärzte haben öffentlich gemacht, dass in ihrem Ort zwei Menschen an Covid-19 gestorben sind. Sie kritisieren die Informationspolitik des Landkreises Lörrach, keine Infektions- und Todesfallzahlen auf Gemeindeebene herauszugeben. Die bestehende Informationspolitik berge die Gefahr, das Risiko nicht ernst genug zu nehmen, sagen die Ärzte.

Freitag, 3. April, 14.50 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 614 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 12 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 608 Erkrankungen und 19 Todesfälle.

Donnerstag, 2. April, 17.30 Uhr: Für Zahnärzte bedeutet die Corona-Krise besondere Unsicherheiten. Sollen sie nur noch in akuten Notfällen behandeln oder auch andere Fälle annehmen? Ein Kanderner Zahnarzt hat sich zu der Situation geäußert – und auch auf Äußerungen eines Kollegen Bezug genommen. Er meint: "Behandlungen müssen auch in der Krise möglich sein."

Donnerstag, 2. April, 17.15 Uhr: Die Krankenhäuser spielen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Doch finanziell könnte es für sie durch die Krise noch enger werden. Das Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen sieht seine wirtschaftliche Situation "dramatisch verschärft". Als Begründung heißt es dazu vonseiten des Klinikums, dass zuletzt die elektiven, also nicht akut erforderlichen Behandlungen massiv reduziert wurden, um mehr Kapazitäten für Corona-Patienten bereitzuhalten. Man hofft nun auf Unterstützung vonseiten der Politik.

Donnerstag, 2. April, 11.10 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 566 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 12 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 562 Erkrankungen und 18 Todesfälle.

Mittwoch, 1. April, 17.30 Uhr: Zu den Branchen, die von der Corona-Krise sehr rasch und hart getroffen wurden, zählt der Fremdenverkehr. In Gemeinden, die in besonderer Weise vom Tourismus leben, wird das auch im Ortsbild deutlich spürbar. "Das touristische Leben ist zum Stillstand gekommen", heißt es aus Badenweiler.

Mittwoch, 1. April, 15.30 Uhr: Um die Akut-Krankenhäuser bei einer weiter steigenden Zahl von Covid-19-Patienten entlasten zu können, gibt es Überlegungen Rehakliniken bei der Versorgung mit einzubinden. Häuser in der Region, etwa in Bad Krozingen und Badenweiler, haben ihre Bereitschaft dazu bereits erklärt.

Mittwoch, 1. April, 14.00 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 507 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 10 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 502 Erkrankungen und 15 Todesfälle.

Dienstag, 31. März, 15.20 Uhr: Seit mehreren Wochen lautet der Appell: Abstand halten, um so Übertragungen der Covid-19-Infektionen zu unterbinden. Den Betreiber einer Bar in Bad Krozingen hat dies offenbar nicht angesprochen, sodass er diese am Wochenende für einzelne Gäste geöffnet hatte. Da allerdings auch die Polizei davon Wind bekam, erwarten den Betreiber wie auch seine Gäste Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Dienstag, 31. März, 10.00 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 453 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 8 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 457 Erkrankungen und 13 Todesfälle.

Montag, 30. März, 11.45 Uhr: Der FC Neuenburg feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag, und die Vereinsaktiven haben zu dem runden Jubiläum ein aufwändiges Programm mit vielen Höhepunkten vorbereitet. Unter anderem sollte der Altherren-Supercup – eine Art Deutsche Meisterschaft der Alten Herren – in der für Juni geplanten Festwoche stattfinden. Nun wurden alle Jubiläumsfeierlichkeiten abgesagt. Das trifft den rührigen Verein hart: ideell und auch finanziell.

Montag, 30. März, 11.15 Uhr: Die Markgräfler Landwirte sind stark unter Druck: Aufgrund der Corona-Krise gibt es einen Mangel an Erntehelfern. Und nun zeigt sich auch noch das Wetter ungnädig: Die Frostnächte der vergangenen Woche haben vor allem früh blühende Obstsorten wie Zwetschgen und Aprikosen schwer geschädigt. "Gerade kommt es knüppeldick", sagte der Feldberger Landwirt Ulli Waldkirch gegenüber der BZ.

Montag, 30. März, 10.30 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 415 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 7 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 426 Erkrankungen und 13 Todesfälle.
Allgemeine Verhaltensregeln zur Risikoreduktion
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife – mindestens 20 Sekunden.
  • In ein Papiertaschentuch niesen oder husten und dieses danach entsorgen. Und danach Händewaschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, in die Armbeuge niesen oder husten.
  • Möglichst 1 bis 2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten. Umarmungen und Händeschütteln generell unterlassen.
  • Bei grippalen Symptomen zu Hause bleiben, um Ansteckung zu vermeiden.
  • Jegliche Kontakte sollen auf das Notwendigste reduziert werden!

Sonntag, 29. März, 14.30 Uhr: Da derzeit in den Kirchen keine Gottesdienste mehr gefeiert werden können, verlagern sie immer mehr Gemeinden per Video ins Internet. Hier die heutige Andacht der evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen auf Youtube:



Sonntag, 29. März, 12.00 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 389 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 7 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 402 Erkrankungen und 10 Todesfälle.

Samstag, 28. März, 17.20 Uhr: Das Landratsamt meldet aktuell 330 Covid-19-Erkrankungen für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und 5 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Für die Stadt Freiburg sind es 335 Erkrankungen und 6 Todesfälle.

Samstag, 28. März, 17.10 Uhr: Die Stadt Müllheim hat am Freitagband eine Facebook-Livesprechstunde angeboten. Bürgerinnen und Bürger konnten Fragen zur Corona-Krise stellen an Bürgermeister Martin Löffler, die Geschäftsführerin der Helios-Klinik Beatrice Palausch, den Ärztlichen Direktor der Helios-Klinik Hartmut Ehrle-Anhalt sowie an Thomas Müller, Leiter des Polizeireviers Müllheim. Hier lässt sich der Livestream nochmal ansehen:



Freitag, 27. März, 15:15 Uhr: #BZhilft: Die Badische Zeitung hat Online-Plattformen geschaffen, in denen Menschen, die Unterstützung brauchen, nach Hilfsangeboten suchen können und Verbraucher spezielle Bestell-, Liefer- und Abholservices des lokalen Einzelhandels und der Gastronomie finden. Für das Markgräflerland gibt es folgende Überblicke: Die Listen werden regelmäßig erweitert. Wer ein Angebot melden möchte, kann dies unter der Email-Adresse bzhilft@badische-zeitung.de

Freitag, 27. März, 9:35 Uhr: Die für den gestrigen Donnerstagabend geplante Facebook-Livesprechstunde der Stadt Müllheim musste aufgrund technischer Probleme ausfallen. Sie soll heute Freitag, 27. März, um 18 Uhr nachgeholt werden. Zu erreichen ist die Livesprechstunde mit Bürgermeister Martin Löffler, Thomas Müller vom Polizeirevier Müllheim sowie dem Ärztlichen Direktor und der Geschäftsführerin der Helios Klinik, Hartmut Ehrle-Anhalt und Beatrice Palausch, über die Facebook-Seite der Stadt Müllheim.

Donnerstag, 21:10 Uhr: Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium hat das Verkaufsverbot für Vinotheken und Verkaufsstellen von Weingütern und Winzergenossenschaften wieder zurückgenommen. Weinverkostungen und -proben bleiben aber untersagt. (BZ plus)

Donnerstag, 18:10 Uhr: Die Verwaltungen sind gefordert. Vielerorts gibt es Krisenstäbe oder -sitzungen. Die BZ war bei einer Sitzung des Verwaltungsstabs in Heitersheim dabei. Dort wurde über Coronapartys, Desinfektionsmittel und weitere Ideen, wie man in der Coronakrise helfen kann, gesprochen.

Donnerstag, 15:30 Uhr: Die Coronakrise zwingt zum Improvisieren, auch im Bereich des Sports. Wie kann die Leistungsfähigkeit erhalten bleiben, wenn Training in der Gruppe nicht mehr möglich ist? Der Fitnesstrainer des SV Ballrechten-Dottingen hat für die spezielle Situation einen eigenen Trainingsplan erstellt.

Donnerstag, 11:20 Uhr: Die Fallzahlen von Covid-19-Infizierten steigen, auch in der Region, weiter stark an. Kliniken arbeiten daran, sich auf die erwartete Welle an Patienten vorzubereiten. Das Universitäts-Herzzentrum (UHZ) in Bad Krozingen hat dazu etwa die Kapazitäten an Intensivbetten mit Beatmungsgeräten verdoppelt, wie Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor der Uniklinik Freiburg und des UHZ, im BZ-Interview erläutert (BZ plus). Dazu gibt er Einblicke in die Materiallager-Bestände und verrät, wo im Bedarfsfall weitere "stille Reserven" für die Intensiv-Behandlung schlummern.

Mittwoch, 18:10 Uhr: Die Coronakrise beeinflusst alle Bereiche des alltäglichen Lebens. Auch Müllheimer Unternehmer und Firmen müssen auf die Umstände reagieren und haben Ideen. Bei Hellma arbeiten die Mitarbeiter jetzt beispielsweise in einem Schichtbetrieb so, dass sich die Teams nicht begegnen. Auch bei Neoperl und Weil Technology hat man reagiert. Auch kleinere Unternehmer müssen sich etwas einfallen lassen: Die Buchhandlung Beidek liefert Bücher nun nach Hause. Gärtnerin Malin Lüth verschickt Sträuße per Post.

Dienstag, 17:50 Uhr: Innerhalb weniger Tage hat das Müllheimer Rathaus angesichts der Coronakrise vom Normalbetrieb in den Krisenmodus geschaltet. Ein Krisenstab wurde eingerichtet, ansonsten finden keine Besprechungen mehr mit direkten Kontakten statt, erklärte Müllheims Bürgermeister Martin Löffler im Interview mit der BZ. Neben der Überprüfung der zurückgefahrenen sozialen Kontakte im öffentlichen Raum gelte es nun auch, die anrollende Welle der Hilfsbereitschaft sinnvoll zu koordinieren. Zur weiteren Information der Bürger soll es am Donnerstagabend, 26. März, ab 19.30 Uhr auf der Facebookseite der Stadt Müllheim eine Live-Sprechstunde mit dem Bürgermeister sowie Vertretern der Polizei und der Helios-Klinik geben.

Dienstag, 9:00 Uhr: Wer in Freiburg und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald positiv auf Corona getestet wurde, soll sich fortan selbstständig in Quarantäne begeben. Das Gesundheitsamt könne bei den aktuell schnell steigenden Infektionszahlen eine zeitnahe Kontaktaufnahme zu den mit positivem Laborbefund bestätigten Coronavirus-Erkrankten nicht in jedem Fall sicherstellen, heißt es vonseiten des Landratsamtes. Ein Onlineformular soll die Behörden entlasten.

Montag, 18:30 Uhr: Immer stärker wird auch in der Öffentlichkeit diskutiert, inwieweit Gesichtsmasken helfen können, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dabei geht es oft weniger darum diese Masken zum eigenen Schutz zu tragen, als vielmehr darum, andere zu schützen. Ein weiterer Aspekt: Spezielle medizinische Masken sollten aufgrund der gegenwärtigen Knappheit auch wirklich medizinischem Personal vorbehalten bleiben. An mehreren Orten im Markgräflerland wurden nun Initiativen zum Selbernähen von Masken gestartet. (BZ plus)

Montag, 14:20 Uhr: Auch Weingüter und Winzergenossenschaften müssen schließen. Ausgenommen sind nur Hofläden, die Lebensmittel anbieten und auch Wein in ihrem Sortiment führen. Online-Weinverkauf und Versand bleiben weiter möglich. Die regionale Weinwirtschaft rechnet mit starken negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Geschäft, unter anderem weil der Umsatz in der Gastronomie wegfällt und Weinveranstaltungen abgesagt wurden. Im Markgräflerland wird zum Beispiel der traditionelle Müllheimer Weinmarkt und der Gutedelcup in diesem Jahr ausfallen.

Sonntag, 10:00 Uhr: In Kandern wird heute unter ungewöhnlichen Umständen ein neuer Bürgermeister gewählt – oder eine Bürgermeisterin. Zur Wahl stehen sechs Kandidatinnen und Kandidaten. Wegen der Corona-Krise gelten besondere Vorkehrungen in den Wahllokalen. Das Ergebnis heute Abend wird nicht – wie sonst üblich – im Rathaus präsentiert, sondern ausschließlich online veröffentlicht. Ab 17.30 Uhr berichtet die BZ mit einem Live-Ticker.

Samstag, 18:05 Uhr: "Wir haben nur noch eine Chance." Dorothea Störr-Ritter, Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, hat sich mit einem offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger gewandt und fordert sie auf, soziale Kontakte deutlich zu reduzieren.

Samstag, 16:40 Uhr: Seit heute müssen auch Frisör-Geschäfte geschlossen bleiben. Ein Müllheimer Frisör hatte bereits vergangene Woche an die Politik appelliert, diesen Schritt zu gehen.

Samstag, 11:50 Uhr: Es war das wohl wichtigste Projekt der Stadt Staufen in diesem Jahr: das geplante Bürgerhaus mit Mediathek auf dem früheren Gelände der Schladerer-Brennerei. Jetzt wird es durch die Corona-Krise um Monate verzögert. (BZ plus)

Freitag, 17:30 Uhr: In Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald tritt ab Samstag ein sogenanntes Betretungsverbot in Kraft. Manche nennen es auch "Ausgangssperre light". Eine harte Ausgangssperre gilt bereits seit Dienstag in Frankreich. Unsere Kollegin Joelle Kaltenbach von der Redaktion in Müllheim, die im Elsass lebt, hat uns ihre Eindrücke geschildert (BZ plus).

Freitag, 14:10 Uhr:
Müllheim schließt sich dem vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald empfohlenen Betretungsverbot an und erlässt zudem spezielle Regelungen für Beerdigungen und Trauungen.

Freitag, 14:06 Uhr: Bad Krozingens Bürgermeister Volker Kieber vermutete, dass das angekündigte Betretungsverbot im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald nur ein "Zwischenschritt" ist und in den nächsten Tagen ein Ausgehverbot folgen wird.



Freitag, 12:34 Uhr: Auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald soll ein Betretungsverbot von öffentlichen Plätzen kommen. Das Verbot gleicht der Freiburger Regelung und soll ab Samstag, 0 Uhr, bis zum 3. April gelten. Demnach dürfen öffentliche Orte nicht betreten werden. Es handelt sich aber nicht um eine Ausgangssperre. Das Landratsamt hat am Freitagmittag dafür eine Empfehlung an die Bürgermeister der 50 Gemeinden im Landkreis geschickt. Umsetzen müssen die Verordnung die Gemeinden.

Donnerstag, 18:45 Uhr: Die Markgräflerland Klinik in Bad Bellingen stellt wegen neun Corona-Infektionen ihren Betrieb ein. Fünf Patienten und vier Mitarbeiter sind angesteckt. Die Infektionen gehen auf einen Teilnehmer an der Fastenwoche der evangelikalen Freikirche "Porte Ouverte" im elsässischen Mulhouse zurück

Donnerstag, 18:14 Uhr: Die Helios-Klinik Müllheim stellt Zelte zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter auf. Von Freitag, 20. März, an werden ankommende Patienten im Bereich der Notaufnahme in einer Zeltanlage empfangen, einem ersten Check unterzogen und dann gezielt in die verschiedenen Bereiche eingewiesen. Diese sogenannte Triage wird auch in den Helios-Kliniken Breisach und Titisee-Neustadt vorgenommen.

Donnerstag, 18:19 Uhr: "Bitte schließt Friseursalons", fordert ein Müllheimer Friseur. Robert Falcone, Inhaber eines Friseursalons, kritisiert, dass er und seine Kollegen trotz Coronakrise nicht schließen müssen. Die Gesundheit gehe vor, so Falcone. Er wünscht sich deshalb, dass die Politik reagiert, Friseursalons während der Coronakrise schließt und finanzielle Unterstützung zusagt. "Ich bin schockiert, welchem Risiko wir ausgesetzt werden."

Donnerstag, 15:21 Uhr: Die Polizei warnt vor Betrügern, die die Sorgen der Menschen durch die Coronakrise schamlos ausnutzen. Die Betrüger nutzen den Enkeltrick in neuer Form oder bieten knappe Ware zu Wucherpreise an.

Donnerstag, 13:18 Uhr: Das Diakonische Werk startet eine Corona-Hotline für zwischenmenschlichen Austausch. Nicht für medizinische Beratung, sondern für zwischenmenschlichen Austausch und Ansprache, sei die Hotline gedacht, erklärt Albrecht Schwerer, Geschäftsführer der Diakonie im Landkreis.

Unter Tel. 07661/938430 stehen ab sofort werktags zwischen 9 und 17 Uhr Mitarbeitende des Diakonischen Werks Breisgau-Hochschwarzwald bereit, um mit Anrufenden über deren Umgang mit der Krise zu reden.