Fall Maria L.

Amt brauchte Monate um Jugendhilfeplan für Hussein K. aufzustellen

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Mi, 11. Oktober 2017 um 12:45 Uhr

Freiburg

Das Jugendamt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald hatte fast ein Dreivierteljahr nur über den Vormund direkten Kontakt zu Hussein K. Das sagte eine Behördenvertreterin am fünften Tag des Mordprozess aus.

Der junge Afghane ist wegen des Mordes an der Studentin Maria L. angeklagt. Vom 1. Dezember 2015 an war der Landkreis für den als minderjährigen Flüchtling eingestuften Hussein K. zuständig. Das erste Gespräch führte das Amt am 2. August 2016, den Hilfeplan erstellte es am 12. September – knapp sechs ...

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