Megastädte

Die Probleme von Millionenstädten sind enorm

Frauke Wolter

Von Frauke Wolter

Mi, 19. Oktober 2016

Ausland

Die Menschen drängen weltweit in die Städte. Dort gibt es Arbeit, so die Hoffnung vieler, mehr Freiheit und mehr individuelle Möglichkeiten auch für die Kinder. Der massenhafte Zuzug hat Folgen: Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern breiten sich Slums aus, und mit ihnen Krankheiten, Kriminalität, Korruption und Umweltverschmutzung. Auf dem UN-Habitat-Gipfel in Quito soll nun eine „Urban Agenda“ erstellt werden, um Lösungen für die wichtigsten Probleme dieser Megastädte zu finden.


Wie hat sich die
Stadtbevölkerung entwickelt?
Im Jahr 2008 lebten erstmals in der Geschichte der Menschheit mehr Menschen in Städten als auf dem Land – und das, obgleich Städte nur drei Prozent der Landfläche der Erde einnehmen. Der Zuzug findet vor allem in Afrika und Asien statt, wo die Städte mit großer Geschwindigkeit wachsen. Aktuell leben fast vier Milliarden Menschen in Städten. Für 2030 rechnet die UNO mit fünf Milliarden, 2050 mit geschätzt 6,4 Milliarden Städtern. Die meisten (zwei Drittel) haben ihr zu Hause dabei in einem Slum.

Was motiviert die Menschen,
in die Städte zu ziehen?
In den ländlichen Regionen von Schwellen- und Entwicklungsländern fehlen ...

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