Österreich

Der unaufhaltsame Aufstieg der FPÖ in Österreich

Adelheid Wölfl

Von Adelheid Wölfl

Sa, 14. Oktober 2017

Ausland

Als die FPÖ im Jahr 2000 erstmals auf Bundesbene in die Regierung kamen und wenig später auch wegen ihrer unprofessionellen Performance in Umfragen und Wahlen abrutschten, erwarteten viele eine "Entzauberung der FPÖ". Doch dazu kam es nicht.

"Ich verspreche Euch, ich werde ausmisten in diesem Land", sagte Jörg Haider vor vielen Jahren. Es war nichts anderes als die Ankündigung einer Revolution. Allerdings erfolgte diese nicht ruckartig, deutlich wahrnehmbar, sondern schleichend. Die FPÖ, die 1986 von Haider übernommen wurde, hat den öffentlichen Diskurs in Österreich maßgeblich geprägt und verändert. Sowohl im Ton als auch in der Themensetzung. Mit Haider fand auch der Rechtspopulismus in Europa erstmals Einzug in die Politik.

Das ist 30 Jahre her. Als die Freiheitlichen im Jahr 2000 erstmals auf Bundesebene in die Regierung kamen und wenig später auch wegen ihrer unprofessionellen Performance in Umfragen und Wahlen abrutschten, dachten noch viele, dass nun jene "Entzauberung der FPÖ", auf die man jahrelang gehofft hatte, stattfinde. Doch die Geschichte zeigte anderes. Unter Heinz Christian ...

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