BZ-Interview

Unicef-Mitarbeiterin über die katastrophale Lage in Jemen

Frauke Wolter

Von Frauke Wolter

Sa, 05. November 2016 um 00:00 Uhr

Ausland

Nur einen Schritt von einer Hungersnot entfernt: Über die Not der Menschen im Bürgerkriegsland Jemen sprach Frauke Wolter mit Ninja Charbonneau vom UN-Kinderhilfswerk Unicef.

BZ: Frau Charbonneau, der Hilferuf der UNO klingt dramatisch – wie groß ist die Not im Jemen?
Charbonneau: Die Lage ist so schlimm, dass die UNO den Jemen gerade auf die Notfallstufe 3, die höchste Stufe hochgesetzt hat. Das bedeutet, dass die Krise sehr groß ist, sehr viele Menschen betroffen sind und dass das Land die Krise nicht alleine bewältigen kann – die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft ist dringend gefragt.
BZ: Was heißt das konkret?
Charbonneau: Der Jemen war auch vor der Eskalation des Krieges im März 2015 ein armes Land. Seither spitzt sich die Lage aber zu. So ist vielerorts die Versorgung mit Lebensmitteln ...

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