"Vor zehn Jahren wäre das undenkbar gewesen"

Anja Reich

Von Anja Reich

Mo, 08. April 2019

Ausland

BZ-INTERVIEW mit dem israelischen Filmemacher Dan Shadur über Premier Netanjahu und warum Korruptionsaffären ihm nicht schaden.

TEL AVIV. Kaum jemand hat sich so intensiv mit Benjamin Netanjahu beschäftigt wie der israelische Filmemacher Dan Shadur. In seiner Dokumentation "King Bibi" zeigt er dessen Aufstieg vom Studenten und Möbelverkäufer zu einem Politiker, der so lange wie kein anderer an der Spitze des Landes steht und sich am Dienstag trotz massiver Korruptionsvorwürfe erneut zum Premierminister Israels wählen lassen will. Mit Shadur sprach Anja Reich.

BZ: Warum wollten Sie einen Film über Benjamin Netanjahu machen?
Shadur: Vor vier Jahren war ich in den USA, zufällig zur gleichen Zeit wie er, und da sah ich, wie wohl er sich dort fühlte und dass er sogar mit den Medien sprach. Dieser Unterschied hat mich interessiert. In Israel gibt er ja keine Interviews mehr.
BZ: Haben Sie ihn um eines gebeten?
Shadur: Ja, vor einem Jahr. Keine Antwort bis heute.
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