Lux-Leaks-Affäre

Zwei Unternehmensberater und ein Journalist auf Anklagebank

Peter Riesbeck

Von Peter Riesbeck

Mi, 27. April 2016

Ausland

In Luxemburg wird gegen zwei Unternehmensberater und einen Journalisten verhandelt – sie brachten die Lux-Leaks-Affäre in Gang.

BRÜSSEL/LUXEMBURG. In Luxemburg stehen seit Dienstag drei Männer vor Gericht, die maßgeblich an den Enthüllungen des "Lux-Leaks"-Skandals über dubiose Steuervergünstigungen beteiligt waren. Verantworten müssen sich zwei ehemalige Mitarbeiter der Unternehmensberatung PwC und ein französischer Journalist wegen des Diebstahls vertraulicher Dokumente. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu zehn Jahre Haft.

Zum Auftakt eines Prozesses Handzeichen zu machen, ist gefährlich. Aber Antoine Deltour war am Dienstag klug genug, nicht mit einem Victory-Zeichen ins Luxemburger Gericht zu marschieren. Der Franzose reckte nur scheu den Daumen in die Höhe. Ein Zeichen an seine Unterstützer, die zum Prozessauftakt nach Luxemburg gekommen waren. Mehrere Hundert Sympathisanten bejubelten die Angeklagten und forderten Schutz für Whistleblower.

Im Namen des Volkes versucht ...

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