Ausstellung

"Die 80er" im Frankfurter Städel

Yvonne Ziegler

Von Yvonne Ziegler

Di, 11. August 2015

Ausstellungen

Gegen das Establishment: Eine Ausstellung in Frankfurt zeigt die figurative Malerei der "Jungen Wilden" in der BRD zu Beginn der Achtziger Jahre.

Noch heute ist sie spürbar, jene unbändige Lust am Malen, mit der eine junge Generation von Künstlerinnen und Künstlern um 1980 ihre großen Formate, flüssig gemalten Formen und Anti-Establishment-Themen in die Welt hinausposaunten. Ihre Farbwahl war zumeist kräftig, der Pinselduktus schnell, die Farbe mit breitem Pinsel großzügig aufgetragen, sie spritzte, lief die Leinwand herunter und wirkt heute noch frisch.

Mit "Die 80er. Figurative Malerei in der BRD" versucht eine Ausstellung im Frankfurter Städel jene sehr unterschiedlichen malerischen Positionen zu fassen, die zur Zeit ihres Kunstmarktbooms Anfang der Achtziger unter dem Label "Junge Wilde" behelfsweise subsumiert wurden. Man sah sie als neoexpressionistische Tendenz an, stellte sie in Bezug zu den französischen Fauves und der Dresdner Brücke und betonte, dass es sich um ...

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