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BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 07. Juli 2020

Auto & Mobilität

Fahren mit dem Mietwohnmobil: Das ist zu beachten.

Besonders in Corona-Zeiten sind alternative und sichere Urlaubsideen gefragt. Beim Reisen mit Wohnmobil bleibt die Crew unter sich. Nicht jeder kauft sich deswegen aber gleich ein solches Fahrzeug, denn schließlich kann man sie auch mieten. Hier einige Tipps, aufgelistet vom Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.

Einen 7,5-Tonner lenken dürfen alle Besitzer des Führerscheins der alten Klasse 3 (vor 1999 erworben, Umschreibung auf Klasse B plus C1). Alle Besitzer des Führerscheins der Klasse B, nach 1999 erworben, dürfen in Fahrzeuge mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht einsteigen. Im Übergabeprotokoll sollten dann Beulen, Kratzer, Kilometerstand, Füllstände und Zubehör genau notiert sein. Und in Corona-Zeiten ganz klar: Der Vermieter sollte ein gereinigtes und desinfiziertes Fahrzeug übergeben.

Schon bei der Einweisung ist es gut, Augen und Ohren aufzusperren: Gasflasche, Stromanschluss, Frisch- und Abwasser, Duschkabine, Bordküche, Sitze und Betten. Und: Wo ist was verstaut? Wem das alles zu schnell geht – besser noch mal nachfragen, als später zu verzweifeln. Empfehlenswert ist außerdem eine Probefahrt, um sich mit dem längeren Bremsweg, dem Rangieren und dem Kurvenverhalten vertraut zu machen.

Ungewohnt sind auch die Maße, die einen tollen Blick von oben bescheren. Aber eben auch viele Aneckpunkte. Deshalb besser die Maße aus den Fahrzeugpapieren vor Augen haben, damit es ohne Kratzer durch enge Tordurchfahrten oder zu niedrige Parkplatzeinfahrten geht. Das Parken selbst ist überall möglich, wo es nicht mit Verbotsschildern reglementiert ist und das Fahrzeug nicht über eine Linienmarkierung herausragt.