Polizei ermittelt gegen Raser

Mit 230 km/h nach Schallstadt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 21. Juli 2020

Freiburg

Polizei zeigt Raser an.

(BZ). Mit Höchstgeschwindigkeit war ein Autofahrer am Sonntagabend stadtauswärts unterwegs. Zwischen Freiburg und Schallstadt erreichte er mehr als Tempo 230. Der BMW 325i mit lettischem Kennzeichen fiel einer Videostreife der Polizei kurz nach 19 Uhr schon auf der Basler Straße im Stadtgebiet auf. Er war deutlich zu schnell unterwegs und fuhr stadtauswärts auf der B 3/B 31 nach Süden. An der stationären Blitzanlage in Richtung Schallstadt bremste er kurz ab und beschleunigte danach auf der Matsuyamaallee bis auf 230 bis 240 km/h. Die Polizei vermutet, dass erst das Erreichen der maximalen Geschwindigkeit des Autos den Schwung des Fahrers bremste. Den "Geschwindigkeitstrichter" am Ende der Ausbaustrecke bei Schallstadt missachtete der BMW-Fahrer ebenfalls, "er bremste nur ab, weil sich Plastikteile vom Unterfahrschutz des Autos gelöst hatten", heißt es im Polizeibericht. Auch wenn der BMW-Fahrer allein unterwegs war, wird er wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, so die Polizei weiter. Laut Strafgesetzbuch wird diese Straftat mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.