Berggorilla-Töter zu elf Jahren Haft verurteilt

dpa

Von dpa

Fr, 31. Juli 2020

Panorama

Ein Mann in Uganda ist unter anderem wegen der Tötung eines seltenen Berggorillas zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Das 25 Jahre alte Tier, genannt Rafiki, wurde im Juni im Bwindi-Regenwald im Südwesten Ugandas mit tiefen Speer-Wunden tot aufgefunden. Daraufhin seien vier mutmaßliche Wilderer festgenommen worden, teilte die ugandische Wildschutzbehörde UWA am Donnerstag mit. Sie hätten mutmaßlich neben dem Gorilla auch ein Buschschwein und eine Antilope getötet. Drei der Männer stritten die Taten ab aber einer bekannte sich schuldig. Ein Gericht hat ihn demnach zu elf Jahren Haft verurteilt. Der Prozess gegen die anderen drei laufe noch. Die Wilderei in Uganda und anderen Ländern Afrikas ist Experten zufolge seit Beginn der Corona-Krise angestiegen. Wegen der Pandemie brachen für Uganda wichtige Tourismuseinnahmen weg und es gibt weniger Jobs und Perspektiven für die Einheimischen. Diese wildern dann oftmals wegen des Fleisches der Tiere.