Blick in die Zukunft

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Do, 27. Februar 2020

Schwenningen Wild Wings

Dustin Strahlmeier trifft auf seine künftigen Teamkollegen.

VILLINGEN-SCHWENNINGEN (witt). Die Wild Wings erwarten heute, Donnerstag, 19.30 Uhr, die Grizzlys Wolfsburg. Für Torhüter Dustin Strahlmeier wird dies eine ganz besondere Partie, trifft der jahrelange Rückhalt des Schwenninger Eishockeys doch auf seine künftigen Teamkollegen. Trotz ordentlicher Leistungen bei der 2:3-Heimniederlage gegen Iserlohn und dem 3:4 in Ingolstadt, konnten die Wild Wings am vergangenen Wochenende nicht punkten. Der SERC ist Tabellenletzter und wird dies, falls nicht noch ein Eishockey-Wunder geschieht, auch am Ende der Saison sein. Für die Wolfsburger geht es hingegen noch um viel. Das Team von Grizzlys-Trainer Pat Cortina kann mit Rang sechs sogar noch die direkte Playoff-Qualifikation schaffen. Dazu ist freilich ein Sieg in Schwenningen Pflicht. Gespannt ist Cortina natürlich auch, wie sein neuer alter Torwart Dustin Strahlmeier hält. Der 27-Jährige hat einen Zwei-Jahresvertrag bei den Grizzlys unterschrieben. Die Niedersachsen haben acht ihrer letzten neun Spiele gewonnen. Dennoch möchte Schwenningens Trainer Niklas Sundblad gegen die Grizzlys siegen. "Wir wollen gute Moral zeigen", sagt der Schwede. Am 15. November unterlagen die Wild Wings in Wolfsburg mit 3:5, am 27. Oktober setzte es eine 0:4-Heimniederlage, am 18. Dezember verloren die Wild Wings im ersten Spiel unter Coach Sundblad mit 0:3 in Niedersachsen. Vor der Partie gegen die Grizzlys wird Simon Danner, der sich vor wenigen Wochen seinem Heimatklub Freiburger Wölfe anschloss, in Schwenningen offiziell verabschiedet. Am Sonntag, 16.30 Uhr, gastieren die Wild Wings bei Tabellenführer Red Bull München.