Verkehrskonzept – Blendgranate oder Chance?

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Fr, 09. März 2012 um 17:48 Uhr

Bötzingen

Die Auftaktveranstaltung zum geplanten Verkehrskonzept südöstlicher Kaiserstuhl am Donnerstag bot allen Beteiligten Gelegenheit, ihre Position zum Planungsstopp B 31 West vorzutragen. Das Verkehrskonzept selbst geriet damit eher an den Rand. Kurz angesprochen wurden Lenkungsmaßnahmen bis hin zu Fahrverboten für Lastwagen. Das Konzept soll von einer Arbeitsgruppe entworfen werden.

Die Auftaktveranstaltung zum geplanten Verkehrskonzept südöstlicher Kaiserstuhl am Donnerstag bot allen Beteiligten Gelegenheit, ihre Position zum Planungsstopp B 31 West vorzutragen. Das Verkehrskonzept selbst geriet damit eher an den Rand. Kurz angesprochen wurden Lenkungsmaßnahmen bis hin zu Fahrverboten für Lastwagen. Das Konzept soll von einer Arbeitsgruppe entworfen werden.

"Bitte wirken Sie mit!" warb Staatssekretärin Gisela Splett für eine breite Mitwirkung in der Arbeitsgruppe für das Verkehrskonzept. Daran sind nicht nur Verkehrsbehörden des Landes sowie des Kreises beteiligt, sondern auch Vertreter von Verbänden und Bürgerinitiativen, aber auch die Abgeordneten und die Bürgermeister. Diese hatten als Erste die Gelegenheit zu Stellungnahmen.

DIE BÜRGERMEISTER:
Durch die Bank kritisierten alle neun Bürgermeister den Stopp des Planfeststellungsverfahrens. "Das hat doch nur ein Ziel: abzuwarten, bis der neue Bundesverkehrswegeplan steht und der Weiterbau bis Breisach damit für 25 Jahre erledigt ist", geißelte Volker Kieber (Gottenheim) den Planungsstopp. Dieser sei ideologisch motiviert, habe doch das Planfeststellungsverfahren kurz vor dem Abschluss gestanden, ergänzte sein Merdinger Kollege Eckart Escher. Gabriel Schweizer (Vogtsburg) meinte, ein Dialog nach der gefällten Entscheidung, die Planung ruhen zu lassen, habe einen fahlen Beigeschmack. Gemeinden und ihr Gewerbe hätten sich auf die nun schon seit vielen Jahren betriebene Planung für den Bau der Bundesstraße verlassen. Hätte das ...

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