Monte Kalino - 5 Meter dicke Schutzschicht

Sigrid Umiger

Von Sigrid Umiger

Mo, 31. Mai 2010

Buggingen

Die Salzhalde von Buggingen soll saniert werden

BUGGINGEN. Fünf Jahrzehnte lang wurde in Buggingen Salz abgebaut, bis zur Schließung des Kalibergbergwerks, 1973. Seither erinnert die rund 70 Meter hohe Salzhalde, "Monte Kalino" genannt, an die Bergbautradition. Die Gemeinde möchte ihr weithin sichtbares Wahrzeichen erhalten. Doch seit zehn Jahren streiten Juristen darüber, ob zum Schutz des Grundwassers die Salzrückstände beseitigt werden müssen und wie das geschehen kann.

Der Bergwerkskonzern Kali + Salz (heute K + S) hat das Bugginger Werk 1972, ein Jahr vor dessen Schließung erworben, war somit der letzte Betreiber und muss daher – zum Schutz des Grundwassers vor Salzeintragungen – ein Konzept zur Sanierung erstellen. Das hat der Verwaltungsgerichtshofs Mannheim nach einem fast zehn Jahre dauernden Rechtsstreit im April 2008 entschieden. Die Frage ist, ob die Halde punktuell saniert werden kann, oder ob sie abgetragen werden muss.

Falls die Spitze und somit ein Drittel des Monte Kalino ...

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