Noch fehlt ein Sanierungsplan

Sigrid Umiger

Von Sigrid Umiger

Fr, 23. November 2012

Buggingen

BUND fordert schnellere Maßnahmen im Bereich Bugginger Kaliberg zur Reduzierung der Grundwasserversalzung.

BUGGINGEN. Seit Jahrzehnten versalzen Auswaschungen der Kalihalde in Buggingen das Grundwasser. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Südlicher Oberrhein, fordert seit Jahren und aktuell mit Nachdruck in einer Pressemitteilung die Sanierung der Halde. Zuständig dafür ist die Kali und Salz AG. Sie misst seit zwei Jahren die Salzeinträge für ein Gutachten, das laut Landratsamt bald abgeschlossen sein soll.

Im Kalibergwerk Buggingen wurde von 1926 bis 1973 Kalisalz abgebaut. Übrig blieb als optisches Wahrzeichen der ehemaligen Bergbaugemeinde die Halde, im Volksmund Kaliberg oder Monte Kalino genannt. In diesem Hügel sollen sich 200 000 bis 250 000 Tonnen Steinsalz befinden. Tiefe Erosionsrinnen im Abraumberg zeigten deutlich, dass auch heute noch massiv Salz ausgewaschen werde und ins Grundwasser gelange, schreibt der BUND und nennt sieben ...

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