Skispringen

Bundestrainer Stefan Horngacher: "Wir haben keinen Lagerkoller"

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Fr, 03. April 2020 um 19:45 Uhr

Skispringen

BZ-Plus Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher spricht im BZ-Interview über leidenschaftliche Neustädter und Stephan Leyhes dramatische Höhen und Tiefen – sowie über die Corona-Krise.

Stefan Horngacher kann bärbeißig dreinschauen. Kommt ihm ein Frager dumm, wird er wortkarg. Ein Schutzschild, hinter dem sich ein freundlicher Workaholic verbirgt, der seine Sicht auf die Welt der Skispringer ohne Schwurbelei auf den Punkt bringt. Seit einem Jahr ist der 50-jährige Österreicher, der mit seiner Frau und zwei Kindern in Titisee-Neustadt lebt, Skisprung-Bundestrainer. Johannes Bachmann unterhielt sich mit dem Wahl-Schwarzwälder über Höhenflüge und dramatische Stürze.

BZ: Wo erreiche ich Sie?

Horngacher: Daheim. Im Homeoffice. Soziale Distanz ist jetzt für jeden Pflicht.

BZ: Über den Dingen schweben, das ist die Profession der Skispringer. Doch die Probleme der Welt da draußen lassen sich nicht überflügeln. Sorgt Sie Corona?

Horngacher: Das Coronavirus schwebt über uns allen. Mit Skispringen ist jetzt erstmal nix. Wir haben das so organisiert, dass die Athleten bei sich zu Hause üben können. Kraftaufbautraining lässt sich auch im heimischen Keller oder auf der Terrasse absolvieren. Da braucht’s nur eine Hantelstange. Gewichte stemmen geht überall und vor allem: ganz allein.

BZ: In Polen waren Sie bis vor einem Jahr als Skisprung-Coach ein Nationalheiliger. Seit zwölf Monaten sind Sie Skisprung-Bundestrainer der DSV-Adler. Hatten Sie Bammel vor der neuen Aufgabe?

Horngacher: Bange war mir nicht, ich bin ...

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