Burger und Kultur

Food-Truck-Festival findet gemeinsam mit Kunst-Symposium in Ettenheim statt

Klaus Fischer

Von Klaus Fischer

Di, 18. Juni 2019 um 15:25 Uhr

Ettenheim

Passen das Bildhauersymposium Symp 19 und das Food Truck Festival in Ettenheim zusammen? Ja, sie passen. Das ist das Ergebnis eines runden Tisches nach einem Nachbarschaftsstreit.

Vor zwei Wochen hatten Erika und Anno Sieberts, die gemeinsam mit Unterstützung der Stadt und Sponsoren ein Bildhauersymposium in der Rohanstadt veranstalten (1. bis 22. September), sich von der Aussicht nicht gerade begeistert gezeigt, dass in unmittelbarer Nachbarschaft der Inhaber des Cafés S’Blumemenhäfele am vorletzten Wochenende des Symposiums ein Food-Truck-Festival mit Tausenden Besuchern veranstalten will.

Zum Konzept des Symposiums zählt, dass die Künstler auf dem Campus von Bildhauer Anno Sieberts wie in einem öffentlichen Werkraum arbeiten, Symp 19 eine Art begehbares Kunstprojekt wird. Die Sieberts befürchteten hier einen Konflikt mit der Massenveranstaltung nebenan, sahen in einer ersten Momentaufnahme ihr Projekt vor diesem Hintergrund sogar in Frage gestellt.

Die Befürchtungen konnten nun offensichtlich ausgeräumt werden. "Die Organisatoren des Food-Truck-Festivals, Philipp und Daniel Siefert, konnten überzeugend darstellen, dass sich von ihrem Festival aus keine Massen an Besuchern auf das Gelände des Symposiums bewegen", erklärte Wirtschaftsförderer Wolfgang Spengler auf Anfrage der BZ. Er hatte sich mit den beiden Organisatoren in der vergangenen Woche an den runden Tisch gesetzt. Am Wochenende 13. bis 15. September werden also beide Veranstaltungen parallel stattfinden.

Bildhauerei wird über Nacht gesichert

Vorbeugend sei dennoch vereinbart worden, dass zur Tageszeit, wenn die Künstler noch an ihren Objekten arbeiten, nur zu eigens ausgewiesenen Besuchszeiten der Campus zu betreten sein wird. Dass das Betriebsgelände der Bildhauerei nachts gesichert ist, dafür werde auch der Sicherheitsdienst, der für das Food-Truck-Festival angeheuert wird, Sorge tragen. Spengler: "Ich gehe davon aus, dass mit den getroffenen Vereinbarungen beide Veranstaltungen voneinander auch profitieren können."