Tour de France

Christopher Froome: Ein Toursieger ohne Glanz

Jürgen Löhle

Von Jürgen Löhle

Mo, 27. Juli 2015 um 00:00 Uhr

Radsport

Der Brite Christopher Froome gewinnt erneut die Tour de France. Aber es war auch für ihn eine denkwürdige Rundfahrt – mit Triumphen, Dopingvorwürfen und körperlichen Attacken.

Für manche Profis sind die 14 Kilometer hinauf nach Alpe d’Huez ein einziger Triumphzug, für Christopher Froome geriet der Showdown der diesjährigen Tour de France eher zu einer Art Spießrutenfahrt an der Kollapsgrenze. Körperlich sichtlich angeknackst, hechelte der Mann in Gelb seinem größten Rivalen Nairo Quintana hinterher. Er litt sichtbar, für viele der Fans bleibt der dürre Brite aber immer noch ein rotes Tuch, ein Relikt aus toxischen Dopingzeiten, ein Unsympath. Und das haben sie ihn auch spüren lassen. Nicht alle, aber doch viele. Es gab Pfiffe aus dem Spalier der Fans, üble Gesten, ein paar Tage zuvor sogar einen Becher Urin ins Gesicht.

Am Ende hat er es aber trotzdem geschafft. Zweiter Toursieg (zuvor ...

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