Kulturfinanzierung

Crowdfunding: Eine echte Option

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Sa, 18. August 2012

Computer & Medien

Ein großer Investor ist gut, tausend kleine sind besser: Crowdfunding kann Künstlern helfen, an Geld zu kommen – manchmal.

Andre Rober hat ein Buch geschrieben. Einen Thriller. Zwei Studenten finden am Schauinland eine grässlich entstellte Leiche. Die Polizei ermittelt, die Spur führt zu radikalen Islamisten und einer vergessenen Nazi-Geheimwaffe. "Sturmernte" heißt das Werk, das Manuskript hat 50 Seiten und keinen Verlag – so wie die meisten Romanentwürfe unbekannter Schriftsteller. Andre Rober, 41-jähriger Hobbyautor aus Merzhausen, will "Sturmernte" in einer Kleinauflage selbst auf den Markt bringen – und sucht im Internet nach Geldgebern.

Rober hat sich deshalb bei der Crowdfunding-Plattform "Startnext" angemeldet. Dort stellt er sein Projekt vor. Preist einen "sorgfältig recherchierten, hochaktuellen Kriminal-, Polit- und Actionthriller mit einem Hauch an Emotionen und Erotik" an. Erklärt selbstbewusst, wer seine Vorbilder sind: "Wer Follett, Forsyth und Le ...

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