Vom heimischen zum globalen Lagerfeuer

kmb

Von kmb

Mi, 15. Januar 2020

Computer & Medien

BZ-Plus BZ-INTERVIEW mit Oliver Schütte, dem Autor von "Die Netflix Revolution", über das angebrochene Streaming-Zeitalter.

In seinem aktuellen Buch beschreibt Oliver Schütte das Streaming als dritte audiovisuelle Revolution nach der Erfindung von Kino und Fernsehen und setzt sich kritisch mit deren gesellschaftlichen Folgen auseinander. Karl Michael Braun sprach mit Schütte über die Transformation unseres Konsumverhaltens.

BZ: Herr Schütte, Sie bezeichnen die Änderung des Sehverhaltens durch die Streaming-Dienste, insbesondere Netflix, als eine "Revolution". Ist dieser Terminus nicht etwas zu hoch gegriffen?
Schütte: Der Begriff Revolution charakterisiert immer eine tiefgreifende Wandlung, die bisher Bestehendes verdrängt. Genau dies können wir derzeit beobachten. Siebzig Jahre haben wir Zuschauer im Wohnzimmer zu einer vorgegebenen Zeit vor dem Bildschirm gesessen. Heute bestimmen wir, welche Filme und Serien wir wann, wo und mit welchem Gerät schauen. Schon die Einführung des Fernsehens war eine Revolution, weil sie uns und unser Verständnis von der Welt verändert hat. Ein ähnlicher Umbruch findet gegenwärtig buchstäblich vor unseren ...

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