Das Drama von Haiti ist ganz nah

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 21. Januar 2010

Hüfingen

Erdbeben lässt die Welt der Hüfinger Familie Schrenk emotional aus den Fugen geraten / Bangen um leibliche Eltern der Kinder

HÜFINGEN (vol). Als am 12. Januar in Haiti die Erde bebte, womöglich 200 000 Menschen das Leben und Millionen ihr Heim verloren, geriet auch die Welt der Hüfinger Familie Schrenk emotional aus den Fugen. Die beiden Kinder, Nadgee und Mardochee, stammen aus Haiti. Haben ihre leiblichen Eltern das Inferno überlebt? Was ist aus den Menschen geworden, welche die Schrenks bei ihren Haiti-Kontakten kennen und mögen lernten?

Seit die ersten Erdbebenberichte aus einem der ärmsten Länder der Welt über den Bildschirm flimmerten, nimmt der zehnjährige Mardochee immer öfters die gerahmte Fotografie seiner leiblichen Mutter Nita in die Hand. Er und seine neuen Eltern Gabi und Stefan Schrenk wissen nichts vom Verbleib der leiblichen Mama. Der pausbäckige Bub mit seinen schwarz-roten Rastalöckchen will sich äußerlich ganz cool zeigen, so wie sich seine Altersgenossen gerne präsentieren. "In der Schule hat mich bis auf eine Lehrerin niemand auf die Schrecken in Haiti angesprochen", berichtet er. Dass das Weihnachtsgeschenk seiner Eltern, eine Familienreise nach Haiti, in diesem Jahr wohl ...

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